Wort zum Sonntag

Es waren einmal . – obwohl die Geschichte wie ein Märchen beginnt, handelt es sich um keines. Die Story handelt von der Entwicklung einer von ambitionierten Bikern frei erfundenen Wortkombination, von der witzigen Idee zur Bikervereinigung, die sich nicht mehr hinter einem Baum verstecken braucht/kann. Also zur eigentlichchen Story.

Es waren einmal 5 voll motivierte Biker (die Urpeiniger Franz W., Fisch, Goggi, Pfingsti u. Roland), alle ziemliche Anfänger auf peinigungstechnischem Gebiet aber dennoch schwer motiviert. Der genetisch verankerte Hang zur Gruppenbildung machte auch vor uns nicht halt. Daher wurde nach einem MC gesucht. Da unsere 5 Urpeiniger nicht fündig wurden, beschlossen sie ganz einfach die Gründung eines eigenen Clubs.
Die Suche nach einem Namen war zwar nicht leicht, aber wir wussten ganz genau was wir wollten bzw. nicht wollten. Wir wollten eine Gegenbewegung zu den existierenden Clubs. Diese Clubs erschienen uns zu zu posermäßig . Wir wollten einen „Fun-Club“ – andere gab es schon genug.

So saßen wir also da an diesem geschichtsträchtigen Datum, dem 11. 09. 2000, und überlegten krampfhaft, wie wir unserer Einstellung Ausdruck verleihen konnten. Schlußendlich einigten wir uns auf den Namen Kurvenpeiniger – ein Name der anders als all die anderen ist, der einerseits aussagekräftig (alle Biker versuchen die Kurven zu peinigen!!!) und doch mit einem kräftigen Schuß Selbstironie und Humor versehen ist.

So wurden die ersten Leiberl und Pullover in Auftrag gegeben und die Gründung durch die üblichen Kanäle (Klatsch und Tratsch) bekanntgegeben. Wir konnten schon sehr schnell feststellen, daß unser „Humor-Konzept“ bestens funktionierte – ich kann mich an keinen erinnnern, dem es nicht bei „Kuvenpeiniger“ ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat – auch wenn die Abkürzung KP für so manche Verwirrung sorgte. So verbrachten wir also das Jahr 2001 damit, zu biken und kurvenpeinigende Ansichten hof- und gesellschaftsfähig zu machen. Highlight war der erste gemeinsame Bikeurlaub in Italien.

2001 wurde dann sogar eine Gegenbewegung zu uns gegründet – orginellerweise als „Peiniger-Peiniger“ bezeichnet. Dabei handelte es sich um Chosen, Barns, Winnie und Mark. Da sich Abkupfern nicht lohnt und KPler nicht nachtragend sind, wurden die Burschen 2002 bei den Peinigern zusammen mit anderen (Max L., Mex, Bernd, Hoobsy) aufgenommen.

Was folgte waren Urlaube in der Schweiz, in Slowenien, Italien, Frankreich und viele „kurze“ Ausfahrten (unter 500 km). 2003 erwies sich als das Jahr mit den bisher höchsten Bevölkerungszuwachsraten und bis Ende 2003 hatten wir es geschafft, unsere Mitgliederzahl auf knapp 20 Fahrer und eine Fahrerin zu erweitern. Die Saison 2003 wurde bereits würdig mit einer großen Saisonabschlussfeier mit Selbstvernichtung einiger Mitglieder (zur Belustigung der Anderen) beendet. Die größte Veranstaltung bisher war die KP-Silvesterfeier 2003/2004. Wir hatten ein ganzes Haus zur Unterbringung (thanx Fisch) und jede Menge Futter und Gurgelwasser, um Gäste und KPler zu verköstigen.

2004 gings locker flockig mit der „Fön-Dich-Frei“-Aktion (siehe Homepage!) im Reitwagen weiter. Am 11.11 wurde das erste Peinigerbaby – Selina- geboren. Man sieht – bei den Peinigern tut sich was. Nun – die KP-Silvesterfeier 2004/2005 ist bereits vorbei – der nächste Fahrernachwuchs hat sich bereits angekündigt.

Mal sehen was die nächsten Jahre bringen…

Mick

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