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Ausfahrt, Programm Tridays 2010 – 25. bis 27 Juni

Donnerstag, 27. Mai 2010 | Autor:

Sehr geehrter Peiniger/Eisenreiter/Triumph-Fan/Freund!

Wie bereits angekündigt – sind in nicht einmal einem Monat die „Tridays“!

Moni und ich werden (wie die letzten beiden Jahre auch) dabei sein. Barns, Max und Goggi sind auch schon sehr motiviert! Dieses Jahr möchten wir nicht nur das Fest besuchen, sondern in der Gegend vom Großvenediger eine Tagesrundfahrt (Südtirol/Osttirol) einbinden.
Alles was bisher bei den Kurvenpeinigern und Tridays passiert ist! … zum einstimmen 😉

Programm Fr – So

  1. Anreise mit Tridays-Fest am Abend
  2. Tagesausfahrt Süd-/Osttirol mit Fest (großes Konzert mit Showbikeprämierung)
  3. Stuntshow/Testfahrten/Tridays bis Mittag und dann Heimreise …

Variante Sa & Sonntag(ohne Tagestour)

  • ideal für Partner/Autofahrer, die am Ende der Tagestour dazu stoßen.

Unterkunft

Richtpreise hierfür finden sich auf der Tridays-Seite ich werde das Tridays-Package mit T-shirt und Eintritt zum Fest buchen. (Privat od. Pension od. Gasthof ** und Übernachtung/Frühstück)
Nach Möglichkeit werde ich versuchen uns alle in einer Unterkunft zu platzieren und bestmöglich in Fußmarschdistanz zur Veranstaltung (es geht doch gerne etwas laut her und a ordentlicher Peiniger will ausgeschlafen sein … vielleicht gelingt es diesmal 😉

Das wäre ein erster Routenvorschlag! (google-maps)

Bitte bis Montag Abend (31.05.2010) eine Antwort an mich, damit ich mich um die Zimmerreservierung kümmern kann!

In Erwartung deiner Zusage (oder Absage)!
JUHU.danke. ende. lg hOObsy (&moni)

Thema: Biker Events, On Tour, Peiniger Events, Performances | Beitrag kommentieren

Kurvenpeiniger Performance 2004 – Frankreich

Samstag, 17. Juli 2004 | Autor:

Hergebrannte Straßenlänge ca. 3.800 km!
(davon 30 durch Deutschland – dem Ende der Akrapovic-Tröten)

gepeinigte Autos: ca. 10.000
gepeinigte Motorräder: mindestens 500
Peiniger durch Motorräder gepeinigt: 4
davon brachial und peinlich: 1

Tour[ists]:

Mark | Chosen | Wini | Barns

17/07/04 (Sa) „Düsi“ – Gosau – Lammertal – Hochkönig – Reschenpass – Stilfser Joch – Bormio (520 km)
18/07/04 (So) Bormio – Gaviapass – Brescia – Parma – Apeninnenstraße – La Spezia – Pisa (550 km)
19/07/04 (Mo) nur zum Strand von Pisa und retour (40 km)
20/07/04 (Di) Toskana – Runde (Siena, San Gimignano, …) (280 km)
21/07/04 (Mi) Anfahrt zur Fähre Livorno – Bastia (30 km)
22/07/04 (Do) Asco-Tal und Cap Corse (300 km)
23/07/04 (Fr) St. Florent – östliche Berge (240 km)
24/07/04 (Sa) Stausee von Calacuccia (200 km)
25/07/04 (So) Fähre Bastia – Nizza – Monte Carlo – San Turini – Col des Granges – Barcelonette (240 km)
26/07/04 (Mo) Barcelonette – Col de Vars – Col d’ Izoard – Susa – Col du Mont Cenis – Col de Iseran – Val d’ Isere – Bourg St. Maurice (325 km)
27/07/04 (Di) Bourg St. Maurice – kleiner St. Bernhard – Aosta – großer St. Bernhard – Walliser Alpen – Furka Pass – Andermatt (400 km)
28/07/04 (Mi) Andermatt – Gotthard Pass – Oberalppass – Chur – Tiefencastel – Davos – Samnauntal – Pillerhöhe – Imst – Hall in Tirol (390 km)
29/07/04 (Do) Hall in Tirol – Lofer – scheiss kl. deutsches Eck – Salzburg – Schwanenstadt (240 km)

… ein Urlaub ohne umscheissen, Abfahrt zu mittag und viel Alkohol.

Das Ganze beginnt wie immer in Schwauna auf da Düsi…

… mit Verspätung vom Wini. „Wecker kaputt“ oder was auch immer die Ausrede war, den Kaffee hat er dann doch bezahlt.
Das Wetter ist perfekt, wie sollte es auch anders sein, wenn Engel reisen. Der Herr Chosen führt das Feld an, erstmal non-stop über Gmunden, Gosau und Abtenau ins Lammertal, weiter über den Hochkönig bis Hochfilzen.
Dort war dann leider eine traurige Pause angesagt, wir kamen zu einem Unfall, wo ein uns nicht bekannter Biker-Kollege sein Leben verlor.
Nach ca. einer Stunde ging´s dann eher verhalten weiter, über die Autobahn bis zum Tankstopp nach Imst. Wir haben dann erstmals überlegt, ob wir eine Vignette gebraucht hätten. Nach ein paar Leberkas-Semmeln fuhren wir über den Reschenpass und Nauders bis zum Stilfser Joch. War bis dahin das Wetter noch gut, kam oben am Joch die böse Wende, bei Nebel und Regen waren die letzten Kilometer runter nach Bormio relativ zach. Im Hotel Nazionale haben wir schliesslich gemützt, nach ordentlicher Jause, Bier und ein paar Havanna Clubs versteht sich.

Weiter geht´s …

… am zweiten Tag über den Gavia-Pass Richtung Edolo, Breno, vorbei am Lago di Iseo nach Brescia. Barns fährt bei herrlichem Wetter und Tempo an, dass es einem das Arschwasser in der Kombi zusammenrinnen lässt, bis Cremona. Wegen der Hitze war dann Fahrtwindkühlung gefragt, darum wurden die nächsten 70 km nach Parma auf der Autobahn unter des Herrn Chosen 1000er-Führung in 20 Minuten gepeinigt, Schnitt 210, Spitze 270, mit Gepäck!
Weiter geht’s über ein paar fade Passagen bis Fornova, wo dann das Paradies angefangen hat. Allerfeinste Querung der Apeninnen, 60km reine Umlegerpartie. Die heimische Jeans-auf-1000er-Partie wurde Peiniger-Style paniert. Unterbrechungen gab´s zuerst durch Mineral/Kaffee/Eis-Einwurf-Phase zu Beginn der göttlichen Montanbildung, und dann durch maximale Performance von Mark in einer Kurve mit bösem Asphalt, wo er mit viel Glück nur ein paar unwichtige Teile im Heckbereich (das Heck selber, Taferl, Licht, Schlag im Reifen usw.) verlor. Nach grober Behebung der Schäden ging die Route weiter über Serzona, tangential La Spezia und Massa nach Pisa. Anfänglich noch nicht den innerstädtischen Italo-Verkehr gewohnt wurde dieses Manko schnell behoben, und ab diesem Zeitpunkt allerorts auch im Stadtverkehr maximal angebrannt. Wir kamen dann relativ schnell im vorgebuchten Hotel di Stefano an und fanden trotz der Uhrzeit noch eine geeignete Einwurfstätte.

Das Pisa war dann wieder …

… ein Erlebnis für sich. Der Rezeptionist im Hotel, ein ausgewanderter Schrumpfgermane, kam mit der Peiniger-Mentalität nicht zurecht und meinte gleich am ersten Abend „… ich werf den Scheiss-Job hin!“
Freundlich um 07:30 durch die Drecks-Bauarbeiter geweckt durften wir dann zuerst einmal die Werkstatt des motorsportbegeisterten Ricardo – seines Zeichens Sohn des Hauses – benutzen, um Mark’s Hobel wieder halbwegs auf Vordermann zu bringen. Barns hat mit Ricardo die Ersatzteile besorgt und konnte dabei auf der 125er Mopettn einen Höllenritt durch Pisa erleben, mitten in der Rush Hour. Dann ging´s endlich ans Meer, wo mal primär fett gefressen wurde. Wini fährt an und dosiert die Geschwindigkeit nicht entsprechend der Schutzkleidung, zwei Kilo auf der Uhr in kurzer Hose und Leiberl sind kein Pappenstil.
Am Abend haben wir dann noch den „schöligen Turm“ besichtigt, hat aber nicht lange gedauert, weil der Hunger schon wieder im Vormarsch war. Daher folgte – wie jeden Abend in Pisa – der Einwurf von Italo-Kraftfutter beim „miachtlenden“ Kifferkellner Bino.

Maximale Performance in der Toskana.

Tag 4 unserer Reise widmeten wir der Erkundung des mittleren Italien. Nach dem Schlaf der Gerechten und ordentlichem Frühstück wurden die Eisen bestiegen. Anfangs ging´s relativ zach und bei mörder Hitze dahin, schließlich kamen dann aber doch die Radien. Barns führt uns – vorbei an Polizisten mit der MG im Anschlag – Richtung San Gimignano, wo die Altstadt besichtigt wurde. Siehe Wini und Barns als neue Mode-Trendsetter. Ein weiterer Stop war dann das Freibad in Siena, weil keiner mehr die Hitze ausgehalten hat. Kurze Stadtrundfahrt, dann weiter über Voltera, San Martino und die toskanischen Berge zurück nach Pisa. Die Tour wurde, wie im Endeffekt jede gewählte Etappe, längenmässig unterschätzt, dem entsprechend heftig war dann wieder das Verlangen nach großen Portionen. So gesehen war die finale Fresserei bei Bino und seinen zugekifften Freunden eigentlich logisch. Eine Vernichtung per Havanna Club war dann auch noch drin, weil am nächsten Tag nur die …

… Überfahrt nach Korsika …

… anstand. Mit Kopfweh haben wir die Corsica-Ferry in Livorno erreicht und das meiste der Überfahrt vermützt. Gegen Abend erreichten wir Bastia und schließlich das SudHotel, das nun für vier Nächte unser zu Hause sein sollte. Die Lage der Bleibe stellte sich als optimal heraus, immerhin gab es in der selben Straße gleich fünf(!) Tanken, wobei Esso mit dem 24h–Heinecken-Support maximalste Performance lieferte. Sonst hatten wir an diesem Abend nur noch eine geeignete Einwurfstätte zu finden, den Zuschlag bekam das Restaurant La Marine. Kellnerinenn mit brauchbaren Hutzn, billiger Alk, große Portionen von Mul-Mumus. Wer mal hinkommt: Direkt im Jacht-Hafen von Bastia.

Ascotal und Cap Corse

Am Ende waren es dann 300 Kilometer. Barns fährt bei mörder Hitze, etwa 40° nach Celsius, an. Über Casanova und Ponte Leccia führt der Weg ins Ascotal, auf über 2200m. Mitten auf der Strasse trifft man auf Kühe, Esel, Gänse und was auch immer Noah sonst noch auf seiner Arche über die Sinnflut gekarrt hat. Im gebirgigen Ascofluss fanden unsere Luxuskörper schliesslich Abkühlung in den naturgegebenen Whirlpools. War auch notwendig, weil nach ca. einer Stunde im Crusing-Mode über Lozarie und Ile-Rousse erreichten wir dann zum ersten Mal den Garten Eden, das „Deserte des Agriates“. Umschalten in den Knocking-on-heavens-door-Modus, die geilsten Kurven aller Zeiten stehen bevor. Bester Grip am Asphalt. Mörder Performance. Wini kommt zum ersten Mal aufs Knie und grinst in Folge drei Tage lang wie frisch (gef…) der Dose entnommen.
Man kommt dann zu einer Kreuzung wo es zu entscheiden gilt, ob man den direkten Weg nach Bastia nehmen oder noch „kurz“ um´s Cap Corse fahren soll. Zweiters war unsere Wahl. Landschaftlich wunderschön, griptechnisch ein Horror, Schnitt 40. Wäre optimal für SuperMotos. Immerhin waren dann aber die letzen 50km nach Bastia wieder feinheitlich, Marks funkensprühende Fussrasten kündigten den Bewohnern jede Ortsdurchfahrt an.

St. Florent, östliche Berge

Baden am Meer war am folgenden Tag angesagt. Nach ca. 60km gemächlicher Fahrt kamen wir in St. Florent an und parkten direkt am Strand. Ein lustiger Ossi aus Germanien, der vorher hergebrannt wurde, kam und meinte: „Habt Ihr den keine Probleme mit euren Akrappppovic-Anlagen, bei uns gibt´s da drei Punkte in Flennnnsburch?“. Eine berechtigte Frage, der Benelli-Fahrer (mit Carbooooon-Teilen) sollte am Ende rechtbehalten.
Am Nachmittag wurde die Wüste ein zweites Mal gepeinigt. Wir habe die fetten Striche wiederentdeckt, die wir am Vortag in den Asphalt gezeichnet haben. Nach kleiner, feiner Fresserei in Belgodere ging´s weiter über Ponte Leccia, Morosagila, mehrere Paßstraßen in ca. 1000m Höhe, durch kühle Wälder bis zum letzten Stopp in Piedicrose. Wir schauten den Leuten ein paar Minuten beim Bocca-spielen zu und fuhren weiter über Casamonza zurück nach Bastia.
Dort dann wieder the same procedure as every day. Im Wheely auf die Tanke, Sprudl und Bier holen, zurück zum Hotel, Helm, Jacke, Handschuhe weg, Bier vernichten, einer holt Bier-Nachschub von der Tanke, Hobel werden eingestellt, im Garten dann wieder das Bier entleert, Duschen und Umziehen, ein Reise-Seiterl und ab zum Essen ins La Marine.

Der Stausee in Calacuccia …

wäre eigentlich nicht zum Baden gedacht gewesen. Am nächsten Tag war nämlich die Luft schon etwas draussen, so beschlossen wir, den Tag an besagtem See zu verbringen. Baden war zwar verboten, aber deswegen um so schöner. Wini feierte das gleich mit einer Flitzerpartie und präsentierte der Umgebung seinen Zoermpi.
Am Nachmittag wurde es trotzdem noch eine Herbrenner-Partie, in Summe ca. 200km. Wegen zu hoher Geschwindigkeit konnte sich keiner die Ortstafeln merken. Daheim im SudHotel hatten wir den Plan, nach dem Essen recht bald nach Hause zu gehen, weil ja am nächsten Morgen um 06hundert die Überfahrt nach Nizza anstand. Im Endeffekt wurde es der größte Volle überhaupt.

Sacre bleu – Teil 1

Dachte sich der Mark, als er seine Honda mit Motoröl überflutet sah. Nach ca. 5 Stunden auf der Fähre erreichen wir Nizza. Was wir von der Musik an Deck gehalten haben wurde der Crew per Rauchzeichen mitgeteilt, jeder hat noch am Schiff einen fetten BurnOut hingelegt. Chosen-Franzi fährt bei feinem Wetter an, es ist 14:00 Uhr und wir haben 200km Alpen vor uns. Kurz vor Monaco hat sich der Wini eine Dose Öl gekauft aber nur ein paar Milliliter für die Yamaha gebraucht, den Rest hat der Mark im Tankrucksack verstaut. Nachdem der Casino-Berg raufwheelisiert wurde bogen wir links ins Alpenland ab. Da muss dann irgendwo am Weg zum San Turini Pass die Öldose aufgegangen sein. Die Reinigung hat eine halbe Stunde gedauert, dann kam die nächste Tragödie. Am Fusse des San Turini warten 2 Einheimische, um uns zu biegen. Die 750er GSXR war noch zu verkraften, die andere undefinierbare Arsch-Rodl tat weh.
Über den Col des Restefond, wo man feinsten Ringasphalt in 2880 Meter Seehöhe findet, geht’s weiter nach Barcelonette, dem Ziel der Tagesetappe. Wir bezogen das feinste Hotel der ganzen Tour und gingen nach einem 35-Euro-Imbiss hungrig mützen.

Sacre bleu – Teil 2

Dachte sich der Mark, als sein Kupplungsseil “Peng!“ machte. War eh schon spät, weil keiner so richtig vom Frühstücksbuffet wegzubringen war, bis halb zwei haben wir dann die Kupplung repariert. Dafür folgen aber wieder die feinsten französichen Alpen.
Barns fährt an, über den Col de Vars und Col d’Izoard. Diese Pässe werden auch bei der Tour d’France gefahren, Berg-und-Tal-Partien zwischen 300 und 2500 Meter Seehöhe. Man kommt kurz nach Italien (Susa), dann aber gleich wieder nach Frankreich. Es folgt eine geschlossene Brennerei über den Col du Mont Cenis und schließlich der Aufstieg zum Col de Iseran auf 2770m bei ca. 5 Grad und peiniger-unwürdigem Wetter, wie durch ein Wunder sind wir trocken in Val d’ Isere angekommen.
Aufgrund der Wetterlage, dem katastrophalen Reifenzustand bei Mark vorne und dem Herrn Chosen hinten, und weil es eh schon 20:30 war, wurde in Bourg St. Morice genächtigt.

Frankreich – Italien – Schweiz

Und wieder kommen wir erst zu mittag weg. Die zerstörten Reifen wurden durch neue Pilot-Power-Pneus ersetzt, dann beim Bambus-Drecks-Mäc noch ein ordentliches Frühstück eingeworfen.
Franzi fährt an und findet, dass der neue Michelin seinem Chosen-Gerät sehr würdig ist. Entsprechend peinigerwürdig war dann auch der Formations-Speed über die folgenden 400 Kilometer.
Nach dem kleinen St. Bernhard will der Wini auf dem Knie in Aosta einfahren, das funktioniert aber nicht ganz, daher mußten wir nachher die Hinterbremse der R6 deaktivieren, um ein Weiterfahren nach dem Rutscher zu ermöglichen.
Weiter geht´s über den großen Bernhard in die Schweiz, über Maritgny und Sion. Weil die ganzen 50-90-50 km/h – Passagen durch das Wallis bis nach Oberwald relativ zach waren, mußten wir die Zeit eben mit Wheely-über-den-Kreisverkehr-zupfen verkürzen, waren ja genug da. In Oberwald wurde eine feine Mahlzeit am Parkplatz zwischen den Hobeln eingeworfen, und entsprechend die Jausenabteilung des Supermarktes geschwächt. Dann gings den Furka-Pass hoch. Bester Grip ermöglicht bergauf ein Kilo fünfzig auf der Uhr, wenn man die Serpentine ordentlich rausbeschleunigt und die PS passen.
Kurz vor Anbruch der Dunkelheit haben wir dann die Peiniger-Eisen beim Rudi-Rüssel-Hotel zu Andermatt abgestellt, kurz GZSZ angeschaut und dann erstmals nach 12 Tagen wieder auf Deutsch die Mahlzeit bestellt.

Die letzte richtige Etappe …

… führt uns nach Absams in Tirol. Am Morgen haben wir uns noch kurz den Gotthard-Pass gegeben, hat sich aber nicht gelohnt. Umso schöner war dann die gepflegte Brennerei über die zahlreichen Pässe – Oberalppass zum Beispiel mit 2046m – nach Chur. Auf der Strecke nach Lenzerheide, Tiefencastel und schliesslich Davos waren dann keine eigentlichen Pässe mehr, trotzdem aber wunderbare Radien zum dezent dahinbrennen.
Nach Kaffee und Kuchen im billigen Davos kamen wir nach etwa einer guten halben Stunde über den Fuela Pass (2200m) zum Grenzübergang nach Österreich. Weil es sich anbot, schauten wir noch kurz im Samnauntal vorbei. Die Strecke ins Zollfreiparadies ist etwas gewöhnungsbedürftig, ca. 1,50 breit und besteht hauptsächlich aus Tunnel, die unbeleuchtet sind und 90-Grad-Kurven haben.
Die letzten Kilometer führt uns der Barns über die schmierige Pillerhöhe nach Wenns, dann nach Imst und schliesslich über die Autobahn im Sprintmodus nach Hall/Absams, wir durten hier bei der lieben Sabine übernachten.

Das Ende der Akrapovic-Tröten.

Nach einer völlig durchzechten Nacht mit Wini´s tiroler Verwandtschaft brauchten wir zu mittag ein brandgerät-reiches Frühstück, um überhaupt an ein Weiterfahren denken zu können. Ziel der letzten Etappe war, auf möglichst direkter Linie nach Hause zu kommen. Das hätte bedeutet: nonstop Autobahn bis Wörgl, Lofer, kleines Germanen-Eck, Salzburg, heim.
Nach Lofer kommt ein kleines ketzerisches Bergdorf mit dem klingenden Namen Bad Reichenhall. Die deutsche Polizei hielt dort unter Anleitung eines verräterischen zivilen (!!!) Motorradfahrers einen Kurs ab, wie man vernünftige Eisenreiter wegen banaler Lautstärkenverstösse drangsalieren kann. Eigentlich wollten wir auf der Aral-Tanke nur ein weiteres Brandgerät einwerfen, kommt auf einmal so ein grüner Kapperl-Hirt daher und beordert uns auf einen angrenzenden Parkplatz. Dort nahmen uns ca. 30 blöd-grinsende Uniformierte in Empfang, einer intelligenter als der andere. Ein Ordnungshüter zu Marks Stahlflex-Leitungen: „ … die sind ja nicht isoliert, da kann man sich ja elektrisieren!“ Oder eine ganz ehrgeizige Polizistin: „Um Gottes Willen, die Yamaha hat keine Hinterbremse, da kann man ja gar nicht fahren. Ich bremse nuuuur hinten“. Wini mußte sie dann fragen, ob sie dabei leicht schon ein paar mal auf den Kopf gefallen sei.
105 dB beim Herrn Chosen bedeuteten gute 60 Eier, durfte aber weiterfahren, weil er einen dB-Killer im Gepäck hatte. Mark kam ohne Strafe davon, hatte das e-Zeichen in seinem Remus (daher sind 94 dB in Ordnung). Das er keine Nummerntafel hatte und sonst auch das ganze Heck halbwegs im Arsch war fiel keinem auf. Wini mit 95,4 dB und Barns mit 95,6 dB wurde der Akrapovic abgeschrauft, abholbar nach 3 Monaten in Traunstein, vorheriger Erlag von 70 Eier notwendig. Mark und Franzi brachten die Original-Tröten dann mit dem Auto.
Der Ossi in St. Florent hatte also Recht behalten. „… bei uns gibt´s da drei Punkte in Flennnnsburch!“.

Danke. Ende. Chosen.

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Südsteirische Weinstraße

Freitag, 5. September 2003 | Autor:

Ziel der Reise war grundsätzlich „Schloansberg“ (für nicht bellende Hunde Deutschlandsberg). Reisegrund sollte das Verkosten diverser Weine sein, wobei dies völlig in den Hintergrund geriet und wir somit am Ende des Aufenthalts eine Flasche Steinfeder Grüner Veltliner von der Omv-Tankstelle intus hatten : )

Tour[ists]:

Barns | Chosen | Goggi

   
Fr 05/09/03

Schwanenstadt – Hengstenpass – Erzberg – Zeltweg – Gaberl – „Schloansberg“ (ca. 380 km)

Sa 06/09/03

„Schloans…“ – Arnfels – Marburg (SLO) – Lavamünd – Soboth – „Schloans…“ – (ca. 250 km)

So 07/09/03

„Sch…“ – Wolfsberg – Triebener Tauern – Bad Aussee – Pötschnpass – Weissenbachtal – Grossalm – Schwanenstadt (ca. 370 km)

Nach der Anreise über den Hengstenpass und die Wildalpen inkl. Schnitzlpeinigung in Erzberg drängte sich das Herbrennen von anderen Eisenreitern und Bürgerkäfigen permanent in den Vordergrund!
Am Gaberl mussten wir eine Gruppe von hochwertigen Eisen (Ducati 999, R1 usw.) inklusive ihrer Wiener Piloten von hinten aufmischen. Nachdem wir ihnen auf der Gaberlanhöhe mind.10 Minuten Vorsprung gaben, hatten sie nach ca. 15 km kurvenreicher Strecke kurz die Möglichkeit unsere Akrapovic-Tröten von hinten zu sehen bevor wir am Horizont verschwanden! Der Tag wurde nach Besuch des Speckfestes auf der Burg in Deutschlandsberg inklusive _Fett_Fressen in diversen Nachtlokalen abgeschlossen. Nachdem der Chosen nicht einmal beim Anblick griffiger nackter Hutzn in der Fensterlbar (Nackttanzlokal) seine Augen offen halten konnte gingen auch der Barns und ich zur wohlverdienten Nachtruhe über.

Highlight war der 2.Tag! Nachdem der hirnkranke Chosen mit 4 Folgen GZSZ schauen fertig war wurde ein Ausflug nach Marburg gestartet. Dort in der Fußgeherzone nach fetter Herbrennerei angekommen gönnten wir uns bei strahlendem Sonnenschein eine Kaffeepause. Dieser wurde jedoch von diversen Peinigern verschüttet nachdem ihnen der Anblick fetter Hutzn auf slowenischen Frauenkörpern zuviel wurde! Auswanderung war bereits ein Thema! Nun wurde der entstandene Druck per Gasöffnung wieder abgebaut. Zwischen Lavamünd und Eibiswald, am sogenannten Soboth, erreichte unsere Performancekurve den Höhepunkt! „70-iger Beschränkung“ für einspurige Kraftfahrzeuge!!! Drauf gschissn! Der ultrageile Pass wurde mit 160Kmh Durchschnitt zweimal gepeinigt! Die anderen 50 Eisenreiter vorm Bikertreff Kärntenblick waren sichtlich beeindruckt als wir unsere Eisen zu den Ihren stellten. Empfehlung für alle Zweiradfreaks!!
Am Sonntag, dem 3.und letzten Tag nahmen der Chosen, der Barns und der GogMaster im Gasthaus Laube in Schwauna um 11.30 ihr Mittagessen ein nachdem sie um 09.00 in Deutschlandsberg wegperformten!!
Danke.Ende.GogMaster

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Rumänien 2003 – Die KTM Adenture – Tour

Samstag, 16. August 2003 | Autor:

… alles begann irgendwann mal im Jänner 03 mit der bravorösen Idee von hOObsy, uns bei einer KTM Adventure Tour zwecks Herbrennung massiver Enduro-Eisen zu bewerben. Die Formalitäten waren schnell erledigt und so konnten wir uns am 16. August frei von Stress und Ärger Richtung Rumänien begeben …

Tour[ists]:

Bernd | Chosen | Fisch | Mark | hOObsy | Wini | Winki | Sigal

Sa 16/08/03 Bürgerkäfig-Truppenbewegung via (HUN) nach Caransebes/Borlova (RO)
So 17/08/03 Warm Up
Mo 18/08/03 InnerRumänische Peinigung zur Wittmann Hütte (1. Tag)
Di 19/08/03 InnerRumänische Peinigung zur Wittmann Hütte (2. Tag)
Mi 20/08/03 Reparaturen an Mensch und Maschine
Do 21/08/03 Tagesausflug
Fr 22/08/03 Tagesausflug
Sa 23/08/03 Bürgerkäfig-Truppenbewegung nach Hause

1. Tag

… oder vielleicht doch nicht so stressfrei ??? Erstes HandiCap war nämlich, dass ein gewisser Herr Chosen den Tag zuvor seinen 25igsten feierte, und freundlicher Weise ein gewisser Herr Wini mit ihm.

Da wäre die Nacht fast zu kurz geworden, und den beiden wurde erst in Ungarn bewusst, wo sie eigentlich waren. Gut dass zuvor schon die Sachen bei Fisch deponiert wurden (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die MotoCross-Peiniger der Umgebung, die uns freundlicher Weise einen ganzen Berg von Ausrüstung geliehen haben !!!) und dieser auch abwechselnd mit hOObsy in der Lage war, unseren Käfig sicher durch die Strassen von Österreich, Ungarn und Rumänien zu peinigen.

Angekommen irgendwo da, wo man kein Leben mehr vermutet hätte, waren wir relativ angenehm überrascht von der ausgezeichneten Qualität unserer Unterkunft. Natürlich wurden gleich die ersten Biere genüsslich zum Abendessen eingeworfen, und nebenbei andere massive EnTouristen aus Gmunden, Wien (oder so) und Deutschland kennen gelernt.

2. Tag

Nach Aufnahme des Frühstücks ging es gegen neun Uhr zur Übergabe der Eisen. Mörder stabile KTM Geräte, soviel gleich im Vorfeld. Nach dem jeder seine 450iger EXC mit kurzer Einweisung der TourGuides Stephan, Fani und Bruno entgegen genommen hatte, ging es gleich mächtig zur Sache.
Nach dem Motto: „Ihr habt ein Abenteuer gebucht, also bekommt Ihr auch eines!“ wurde uns sehr schnell bewusst, dass das ganze nicht wirklich eine Einladung zur Kaffeefahrt auf englischem Rasen bedeutete. Nach ein paar Metern Schotterstrasse bogen wir in die Wildnis ein, und die ersten tiefen Rillen und Bodenunebenheiten mussten bewältigt werden, obwohl die meisten von uns vorher noch nie auf so einem Gerät gewütet hatten.
Dann kurze Einführung in Anfahrts- und Bremserei-Techniken sowie der Abhau-Technik „Försterwende“, und schon ging es los. Eingeteilt in Gruppen 1-3, wobei nur der Oberösterreich-MX-Cup-erprobte Sigi die Königsklasse bestritt, peinigten wir ab jetzt die transsylvanischen Kaparten. Bereits nach ein paar Passagen hatten wir uns einigermaßen an die KTM-Werks-Kanten gewöhnt, und so konnten wir den ganzen Tag mächtig performen. Das wichtigste Highlight an diesem Tag, die Versenkung eines Mopeds im Stausee durch einen natürlich germanischen Kollegen (TourGuide Stephan: „An so an Deppn hob i überhaupt nu nirgends wo gesehn“), wurde dann wie all-abentlich bei Abendessen, Bier und Wein besprochen.

Tag 3 & 4

Gleich nach der morgendlichen Jause begaben wir uns wieder auf die Hobel. Ziel des Tages war die Wittmann-Hütte irgendwo in den rumänischen Kaparten, wo gewiss keine Sau mehr alleine nach Hause gefunden hätte. Prächtiges Peinigerterretorium gleich am Anfang.
High-Speed-Schotterstrassen, wo fast wie am Pötschenpass angebrannt wurde, dann einige Kletterpassagen inklusive zahlreicher Abwürfe, der Bauer mit dem Schafskäse zur Stärkung, und so weiter. Der Fisch hat sich schon gedacht, alles perfekt. Als der Chosen aber dann sein Hinterrad im schönsten Dreck wheelisieren hat lassen, weil er natürlich glaubte, es sei kein Fisch hinter ihm (wie auch, in dieser Wüste?) hatte jener dann die Schnauze im wahrsten Sinne gestrichen voll.

Angekommen bei den Wittmanns, schöne Hütte mit allen Extras, wurde dann primär mal das Mittagessen verdrückt. Keine Ahnung mehr, was es gegeben hat, war aber wie alles dort mächtig gut und mit viel Bier um so mehr verdaulich. Danach wurde nochmals ausgefahren, kürzere oder längere Touren, mehr oder weniger anspruchsvoll. Für Marc auf jeden Fall ein wichtiger Tag, weiß er zumindest jetzt, wie man vertikal optimal in eine Almhütte fliegt. Mächtige Kurvenpeiniger-Performance. Der Abend wurde wie immer ausgelassen bei Bier und Wein (KP-Standard-Havanna gab es dort nicht) beendet, geschlafen hat jeder durch die Anstrengungen sowieso doppelt gut. Nach dem Frühstück ging es dann wieder zurück Richtung Basis. Nach Problemen mit hOObsies Sprit kamen wir auf sehr schöne, scheinbar fast rasenmässige Almwiesen, die regelrecht zum Andrücken einluden. Ein Problem für den Chosen, der den Fisch braten wollte, und dabei mächtig die Kontrolle über sein Gerät verlor. Mangels Konzentrationsfähigkeit musste er dann genauso wie Marc, den es auf plankem Asphalt panierte, nach Wiederankunft in Caransebes den restlichen Tag in der Unterkunft verbringen.

Tag 5

Ein sehr wichtiger Tag. Jedem tut alles weh. Die Maschinen sehen schon relativ übel aus. Da kommt der Ruhetag wie gerufen. Zeit, um Mensch und Maschine zu regenerieren. Zuerst wurde mal etwas länger geschlafen, das Frühstück eingeworfen und dann per Mercedes-Bürgerkäfig über den perfekt ausgebauten Highway in die Hauptstadt der Region, Caransebes, gefahren.

Sehr interessante Erfahrungen, die man da machen konnte. Hatten wir vorher nur in einer von KTM auf westlichen Standard gehaltenen Unterkunft gewohnt, durften wir nun das richtige rumänische Leben kennen lernen. Arme kleine Kinder, streunende Köter und hirnverlassene Arbeiter an akrobatischen Arbeitsgerüsten konnten uns den Appetit eigentlich nicht verderben, was wir allerdings im Bistro zu Mittag vorgesetzt bekamen, würde nicht einmal Barns trotz Mörderappetit angreifen.

Aber egal, Müsliriegel tuts auch, und so kamen wir nach kurzem Bade-Intermezzo am Stausee wieder in der Unterkunft an. Dort warteten einerseits die Abzocker aus Wien und nahmen Chosen mehrere hunderttausend Affengeld (umgerechnet ein paar Euro) beim Jugo-Roulette – bei welchem Aschenbecherloch kommt die betäubte Fliege raus? – ab und andererseits, der MörderHenker. Zuerst lachten alle noch über hin, den MörderHenker. Aber nach den ersten Opfern wurde es still. Mächtig still. Der Mörderhenker. Ein kleiner Mann. Sicher schon gegen fünfzig. Angeblich ehemaliger rumänischer Sportwissenschaftler. Blutiger Hund. Er sollte uns massieren, nach dem alle klagten, so lädiert zu sein. Und er hat uns massiert. Nein, nicht so. Aber trotzdem. Mehr als eine Stunde pro Mann. Böse Sache. Aber eine andere Geschichte. Der Rest des Tages wurde dann wie üblich wieder mit Bier und Wein verbracht.

Tag 6 & 7

Endlich geht es wieder ans Herbrennen. Gruppe 1 wieder mit dem Sigi und den anderen total benzinverseuchten Typen, der Rest aufgeteilt in 2 und 3. Rumänische Touristenziele (ja, selbst so was gibt’s) wurden angepeilt, Gipfel erstürmt, Steilhänge niedergemäht. Alles, was ein Kurvenpeinigerherz begehrt. Am letzten Tag gab es noch mal eine letzte, halbtägliche Ausfahrt. Im Anschluss wurden die Eisen gereinigt und dann schweren Herzens Abschied von den phänomenalen Geräten genommen.

Nun mussten wir uns bis zur Abschlussfresserei den Nachmittag um die Ohren hauen. Wie ginge das besser als mit mächtig viel Alkohol am Stausee. Auch die anderen Eisenreiter konnten das verstehen, und so waren bald fast alle TourTeilnehmer plus ein paar Einheimische hageldicht dort anzutreffen.

Die Abschlussfeier hat dann der Wirt selber inszeniert – fette Kotten vom Grill – Bikerherz, was willst du mehr. Gegen Mitternacht brachen wir dann auf, der Wini war gottlob noch in der Lage, irgendwie Richtung Rumänisch/Ungarische Grenze zu kommen …

Tag 8

… wo wir dann geschlagene ACHT Stunden darauf warten konnten, bis sich endlich die hundsfaulen Grenzbeamten dazu bewegen ließen, den Schranken etwas schneller zu öffnen. Nach der McChicken-Peinigung in Szeged und kurzer Stadtrundfahrt trennten sich dann die Wege. Bernd und Chosen fuhren über Budapest mit dem Zug direkt nach Hause, der Rest hielt den Spiegel noch für ein paar Tage in Siofok (Balaton) aufrecht.

Danke. Ende. Chosen.

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Kurvenpeiniger Performance 2003 – Italien

Donnerstag, 29. Mai 2003 | Autor:

Hergebrannte Straßenlänge ca. 2500 km! Plus 2 Tage Aufenthalt in Limone am Gardasee.

Tour[ists]:

Bernd | Fisch | hOObsy | Chosen | Winki | Barns | Mex | Roland | Gog.Master | Max

   
Do 29/05/03

Schwanenstadt – Bad Ischl – Radstädter Tauern – Millstatt – /SLO/ – Vrsic – Predil – /ITA/ – Innichen – Passo Falzarego – Madonna di Campiglio – Passo Tre Croce – Lago de Iseo – Lago de Idro – Lago di Garda (Gardasee) – Stilfser Joch – Meran – Jaufenpass – Timmelsjoch – Kühtai – Innsbruck – Schwaz – Dientner-Sattel – Lammertal – Pass Gschütt – Weißenbachtal – „Eissalon“

Do 05/06/03

Pfinsti mußte nach dem ersten Tag zu seiner Sozia zurück und der Chosen inklusive Bernd verabschiedeten sich wegen nachlassender Performance am Morgen des dritten Tages!

Ablauf der Urlaubsperformance 2003

Am 1.Tag nach Abfahrt bei der Omv in Schwauna kam es nach absolviertem Photoshooting in Bad Ischl bereits am Radstädter Tauern zu einer völlig kranken Herbrennerei. Alle Peiniger gaben ihr Bestes und somit wurden sämtliche fremde Eisenreiter und andere unwichtige Verkehrsteilnehmer in Grund und Boden gefahren. Wobei hier auch der Chosen inkl.Bernd noch ordentlich performten. Jetzt gings über die Nockalmstraße nach Millstatt zur bereits gebuchten Unterkunft mit leicht verwirrtem Kellner. Fett gefressen wurde direkt am See in einem Restaurant mit einem ebenfalls geschädigten Kellner der dem GogMaster seine Heidelbeerschnitte vor dem Kauf nicht zeigen wollte! Als der Bernd mit seinem Moby Dick Teller und der Chosen mit seinen Kärntner Nudeln, die bestenfalls als Vorspeise reichten, fertig waren, wurden ordentliche Benzingespräche geführt. Nach einem einheimischen Geheimtipp wurden in der einzigen völlig verfickten Bar des Ortes, unter Anwesenheit anderer merkwürdiger Erdenmenschen, die ersten ordentlichen Rumgetränke und massenweise Bier vernichtet.

Am 2.Tag gings nach Slowenien. Der hOObsy CBR ist es beim Peinigen vom Vrsic und Predil ordentlich gekommen (Kühlwasserejakulation). Aber auch der Barns hätte vor lauter Euphorie über die geile Strecke fastabgespritzt. Ziel des Tages war Innichen bei den Hinichen. Ein hübscher Ort – Top Unterkunft mit Peiniger’s Favourite Bar – ordenlicher Havana Club Kultur, minus 40% bei Essensrechnungslegung!!! Somit wurde nach fett-PIZZA-fressen ein Voller ausgefasst und der Tag nach Schlüsselversteckspielen in unserer Hotelbar um ca. 0400 (sprich nullvierhundert) beendet.

Voller Tatendrang gings am 3.Tag bei teilweise nasser Strecke quer durch die Dolomiten. Nachdem hunderte Eisenreiter am Passo Falzarego unsere Peiniger und Vollstreckergeräte mit Ehrfurcht betrachteten gings in einem dem Regen angepassten Tempo weiter. Der hOObsy wollte sich natürlich wieder herausprofilieren, musste jedoch nachdem wir ihm seine Maschine wieder aufgestellt hatten, feststellen, das dies ein Fehler war. Unverletzt und ohne Spiegel und Blinker konnte die Fahrt fortgesetzt werden. In Madonna di Campiglio angekommen gingen wir zu unserem „Käse geht auf di Hause“-Stammlokal, das wir bereits vom Peiniger Urlaub 2001 kannten. Das Bestellen des Einwurfs war wegen der italienischen Karte die reinste Lotterie und der Max und der Mex bekamen somit eine Speckjause serviert. Hatten aber geglaubt ein Schnitzel mit Pilzsauce bestellt zu haben. Ein paar Viertel Wein und einige Bier im Hotel machten dies aber schnell vergessen!

Am 4.Tag gings bei Top-Wetter über den Passo Tre Croce, die Seen Lago de Iseo und Lago de Idro, Richtung Gardasee. Die Hitze, unser unglaublicher Fahrstil und die unzähligen Kreisverkehrsrunden (Max verlor kurz die Orientierung), setzten uns ordentlich zu und so erreichten wir völlig erschöpft Limone. Zumindest hutzntechnisch waren die unnötigen Umwege durch diverse Fast-Fussgeher-Zonen ein Erfolg. Bella Italia!!! Dort angekommen checkten die Peiniger im Hotel Augusta für 2 Nächte ein, nachdem die Hutzn der Chefin ebenfalls als vielversprechend eingestuft wurden. Geiles Hotel, gutes Futter, Top-Swimmigpool. Genau nach dem Motto vom Barns: schnell, viel und billig. So wurde also das ultimative Herbrennwerkzeug gesichert und dem Olivengarten des Hauses übergeben. Ab jetzt wurde relaxt! Der Pool und die Küche des Hauses wurden erstmals angetestet und schon hatten wir wieder einen Leichten sitzen. Dieser wurde an der Promenade und in den Bars mit Bier, Lambrusco und peinigergerechten Rummischungen zu einem Vollen ausgebaut.

Nach stürmischer Nacht erstrahlte die Sonne bereits beim Einwurf des Frühstücks und so tauschten wir unsere Racingstiefel gegen Badelatschen und machten Limone mit einer Speedbootfahrt und eingehender Hutzenbetrachtung unsicher! Hoobsy, Barns und Fisch sind also Boot gefahren während Roland, Mex, GogMaster und der Max hauptsächlich italienische Frauenkörper begutachteten. Am heimischen Pool wurde anschließend wieder ordentlich performt. Massenweise Bier und auch einige Rumgetränke wurden vernichtet. Die Aufmerksamkeit der anderen Gäste zogen hOObsy und Barns mit feucht fröhlichen Kleinkindwasserspielen auf sich. Die anderen Peiniger erfreuten sich am Anblick der „jeden Moment können sie aus dem rosa Bikini hüpfen“ wohlproportionierten Traumhutzen unserer Chefin. Nachdem diese mit dem Wasserball fertig war und es den Peinigern bereits Einen (Leichten bis teilweise Vollen) aufgezogen hatte, wurde die Poolsession beendet und nach Körperpflege wiederum das limonische Zentrum angesteuert, um fett zu fressen und den Spiegel bis zur Nachtruhe zu halten.

Am 6.Tag stand die Peinigung nach Meran am Programm. Zum zweiten Mal wurde am Tre Croce ordentlich Gummi gelassen bevor wir es unsam Stilfser Joch ordentlich besorgten! Der Gog.master fuhr auf italienischer Seite einen Topspeed von unglaublichen 250 kmh bevor die winterliche Anhöhe erreicht wurde und nach Photoshooting der Abstieg begann. Am Boden angekommen gings entlang von Weinbaugebieten in Peinigermanier in den Pool unseres Hotels, wo die ersten Hülsen geöffnet wurden und die etwas älteren Gäste der Pension Schönblick erschrocken zusammenzuckten. Die Selbstbedienung am Kühlschrank nach dem checken einer Getränkekarte war bei unserem Bierverbrauch eine große Hilfe. Eingeworfen wurde im „Ruster Biergarten“ nebenan. Das Futter hatte Top Qualität und ist jedem Eisenreiter zu empfehlen! Nach einstündigem Fußmarsch (der Max wollte schon wieder umdrehen) saßen wir in in der Meraner Altstadt und schlürften genussvoll unsere Longdrinks. Nach Taxiheimfahrt wurde noch unser SB-Kühlschrank erleichtert.

Der 7.Tag hatte es voll in sich! Der Fisch im Schafspelz hatte vor einer Wursthütte mitten in einer Kehre des Jaufenpasses seinen großen Auftritt. Sämtliche andere Zweiradakrobaten inklusive der Speckverkäufer sprangen zur Seite, als sich unser Joe mit Höllentempo und herausgequollenen Augen nach einem misslungenen Bremsmanöver der Imbissbude mit blockierenden Vorderreifen (!!!) gefährlich näherte! Top-Peiniger-Performance! Jetzt gings Richtung Sterzing und wiederzurück (weil’s anbrennen so lustig war) zum Timmelsjoch. Beim Abstieg fühlte sich der Max kurzfristig vom hOObsy Crash inspiriert und legte seine 6er Sport Honda kurz vor Hochgurgl ehrführtig nieder! Da am trockenen Belag kein Fehler festzustellen war, auch ein Fahrfehler wurde ausgeschlossen, musste eine imaginäre Kuhflade herhalten! Aber unverletzt wurde einfach drauf gschissn und das Kühtai hergebrannt. Innsbruck ließen wir bei sengender Hitze hinter uns und bezogen in Schwaz Quartier. Der Wirt des Kellergewölbes war nach unserem kranken Einwurfs einer mit Liebe zubereiteten Ripperl nicht mehr gut auf uns zusprechen! Nachdem dieser behauptete, wir würden die Portion nicht peinigen können, sagte ihm der verfressene Barns: „I bin froh das i Zmittag was gessn hab!“ Ein Schock fürs Leben und seit unserem Besuch ist der Ripperlkoch höchst suizidgefährdet!

Am 8. und letzten Tag wurden über den Dientner-Sattel, Lammertal, Pass Gschütt und besonders auf unserer Hausstrecke, dem Weißenbachtal, die letzten Gummireste verfeuert. In Schwauna angekommen wurde kurz vor dem Eissalon gepost und mit Würde ein Eiskaffee eingenommen. Dieser war nach unserer kranken Eisenreiterei wohl verdient!

Danke.Ende. GogMaster

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Performance die I.

Samstag, 27. Juli 2002 | Autor:

Der erste Urlaub der Kurvenpeiniger überhaupt ging nach Südtirol. Termin für dieses Event war Ende Juli, Anfang August 2001. Dass dies ein eher schlechter Termin war, mussten die Peiniger nach etlichen durchschwitzten Leiberl bei 38 °C dann auch selber eingestehen. Doch der Reihe nach.

Tour[ists]:

Fisch | Winki | Mex | Roland | Max | Goggi

   
Sa 27/07/01

Schwanenstadt – Telfs – Lechtal – Bludenz – Reschensee – Stilfser Joch – Gaviapass – Madonna di Camplio – Malcesine – Trento – Sella – Cortina D’Ampezzo – Staller Sattel – Millstätter See – Schwanenstadt (ca. 1866 km)

Sa 02/08/01

Die Peiniger starteten am Morgen des 27.07.2001 ihre Motoren und fuhren Richtung Westen, Bludenz war das Ziel. Das erste Teilstück bis Telfs war schnell absolviert, wo man sich dann auch die erste Mahlzeit gönnte. Die Ehrfurcht vor den Peinigern war in Telfs ziemlich groß, was sich dadurch äußerte, dass die Glocken der örtlichen Kirche zu läuten anfingen, als sie ihre Motoren starteten.

Was dann kam, war eine Demonstration der Überlegenheit von Motorrädern gegenüber Autos – die Peiniger ließen keine Gelegenheit aus, den Autofahrern zu zeigen, wer die Herren auf der Straße sind – kein Wunder, denn die Autos standen am Fernpass alle im Stau.

Später löste sich der Stau auf und durchs ruhige Lechtal gings über den Arlberg nach Bludenz. Diese Strecke sollte sich jeder Biker gönnen, landschaftlich und fahrerisch ein Traum.

Der nächste Tag ging in die Geschichte als „der Tag der sechs Pässe“ ein. Zu bezwingen galt es die Silvretta Hochalpenstraße, Reschenpaß, Stilfser Joch, Passo di Gavia (Gaviapass), Passo di Tonale und Copa Carlo Magna. Das Stilfser Joch und der Gaviapass sind die beiden herausragendsten Pässe dieser Tour. Auf der südtiroler Seite des Stilfser Jochs brauchte man fast den gesamten Lenkeinschlag des Motorrades – am Gaviapass war das lauteste das man hörte, das Fluchen und Verfluchen von Gog.Master.MC . Der halbe Gaviapass war nämlich eine Baustelle und MC’s VFR, war für diesen Urlaub nicht auf Gelände abgestimmt. Natürlich erreichten wir trotzdem das Tagesziel in Madonna Di Campilio. Dort gab es dann zur Belohnung eine „Piata di Formaggio“ (oder wie auch immer eine Käseplatte auf Italienisch heißt). Jedenfalls kannte sich der Kellner mit unserem Kauderwelsch aus und brachte uns diese – serviert mit einer Flasche Wein.

Am dritten und vierten Tag war dann Ruhe angesagt. Diesmal peinigten die Teilnehmer nicht die Kurven der Straße, sondern 0,66er Flaschen Bier. Nach ca. drei Flaschen und ein paar Stunden in der Sonne, war es ziemlich vorbei mit den Peiniger. Dem Fisch entglitt hierbei auch die Fähigkeit, sich noch richtig der Umwelt mitzuteilen. Der Leidtragende war aber in diesem Fall nicht er selber, sondern die Kellner in den später aufgesuchten Lokalenn Aber auch seine Peiniger-Kollegen wussten nichts viel mit dem anzufangen, was es so von sich gab. Mit der zunehmenden Alkoholverdunstung verdeutlichte sich aber auch seine Aussprache wieder.

Nach zwei fast schlaflosen Nächten neben der Hauptdurchzugsstraße zwischen Nord- und Südeuropa, ging es am fünften Tag wieder Richtung Norden. Es sei erwähnt – für alle die einen Urlaub am Gardasee planen – auf keinen Fall ein Zimmer direkt neben der Straße am See nehmen – die Autos fahren dort sogar nachts ununterbrochen. Am fünften Tag peinigten die Helden dieser Geschichte einen weiteren Höhepunkt dieser Reise entgegen: der Sella-Gruppe und dem Grödner Joch – für jeden Biker ein unbedingtes MUSS. Danach erreichte die Gruppe Cortina d’Ampezzo, den bekannten Olympiaort in den Dolomiten. Olympisch waren aber dort auch die Preise – so berappte Fisch, um sich einmal ein „Nastro Azzuro“ gegönnt zu haben, schlappe € 5,00 für ein Seiterl!?!!!. Dafür bekam man aber auch viel Ruhe, um nicht zu sagen Langeweile für sein Geld, bzw. bekommt man wo anders (z. B. im HMHMMM) mehr geboten 😉

Nächsten Tag ging’s wieder über die Grenze ins Heimatland. Zuvor wurden die Peiniger aber noch von einem 125er-Roller Fahrer belehrt, dass man auch mit einem Roller sehr schnell fahren kann. Zitat Goggi: „Der Hund spinnt, zu wos hob i a VFR!“. An dieser Stelle sei aber erwähnt, dass der Rollerfahrer „nur“ mithalten konnte, weil unser Tempo unserer Unwissenheit der Strecke angepasst werden musste. Unser Ziel an diesem Tag war der Millstätter See, wo wir dann auch die Nacht verbrachten. An diesem Tag wurde mit 38 ° C die Urlaubshöchsttemperatur gemessen.

Am letzten Tag ging es dann über den Sölkpass und Bad Aussee nach Hause. Auf dieser Strecke kam fast so etwas wie Mitleid auf, als die Peiniger eine Gruppe von 2CV herbrennen mussten. Die armen Kerle, hatten doch nur 34 PS unter der Haube – äh im Kofferraum. „Gut dass wir doch mehr haben“, dachten wir uns, während wir mit einen kurzen Dreh am Gas die 2CVs einen nach den anderen hergrillten. Als die 2CVs dampfend oben ankamen, genossen wir schon das Sonnenbad in den Weiden am Pass.

Diesen Tag ließ dann ein Teil der Gruppe noch am Attersee ausklingen um dort ihre Heldentaten zum Besten zu geben – unter dem tosenden Applaus den vorbeikriechenden Ameisen.

Alles in allem war es ein super Urlaub. Für längere Reisen empfiehlt es sich jedoch einen anderen Termin zu wählen – 38 ° C in der Motorradkluft sind nicht gerade lustig. Von der Strecke her ist dieser Urlaub auf jeden Fall weiter zu empfehlen.
Danke. Ende. Fisch

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Schweizattacke 2002

Montag, 22. Juli 2002 | Autor:

Grundsätzliches Ziel der Reise war Brienz am See wo die Peiniger in einem Appartement mit Seeblick im Hotel Brienzerburli eincheckten!

Tour[ists]:

Winki | Mex | Roland | Goggi | Max| Pfingsti

Nachhut:

Fisch im Schafspelz | hOObsy | Chosen

   
Fr 22/07/02

Julierpass, Albulapass, S.Bernadinopass, Nufenenpass u.s.w. die ganze Schweiz halt 😉

 

Fr 29/07/02

Zu unserer 2.Unterkunft erklärten wir das einzige Pöb (Bierlokal) des Ortes, wo wir massenweise Bier und andere Mischungen vernichteten. Auch einige Tortenbeinlis (Kaffeegebäck) mussten dran glauben! Bis dorthin wurden sämtliche Alpenpässe inhahliert,wie z.B: Julierpass, Albulapass, S.Bernadinopass, Nufenenpass u.s.w. – Für sämtliche Eisenreiter dieses Planeten ist festzuhalten: Die Schweizer Alpenpässe sind 100%ig fehlenswert weil Top-Asphalt,Grip ohne Ende, Top-Performance tauglich!
Die Fußrasten vom Mex seiner Bandit600 waren als Solche nicht mehr erkennbar! Ein Eintages-Zwischenstopp wurde in Locarno am Lago di Maggiore eingelegt. Schweißgebadet von über 35° Außentemperatur und dem Peinigeranbrennmodus flirteten der Roland und der Gog.master mit dem Hasen von der Information, wobei dies auch den anderen Peinigern eine Top-Unterkunft verschaffte! Frisch geduscht und parfumiert zeigten wir unsere Peinigerluxuskörper beim Flanieren an der Seepromenade wobei das Filmfestival für die anderen Besucher in den Hintergrund geriet! Von Brienz aus wurden einige Tagesausflüge gestartet! Somit wurde die Aareschlucht besucht und die Lauberhornabfahrt in Wengen bezwungen.
Bei Top-Wetter peinigten die Peiniger durch traumhafte Weinberge und das kurvenreiche Niedersimmental an den Genfer-See nach Montreux. Dort wurde erstmals fett gepost und die Damenwelt (Anhäufung mehrerer Hütznträgerinnen) bewundert! Eingeworfen (kranke Fresserei) wurde beim Mac.D weil’s dort das einzig leistbare Futter gab. Highlight der ultimativen Schweiz-Brennerei war, als wir Peiniger zu einem kleinen Alpendorf in absoluter Peinigermanier (High-Speed+Trötenkonzert) vorgestoßen waren in dem gerade eine Gruppe japanischer Touristen ihrem Massenbürgerkäfig(Reisebus) entstiegen war.Mindestens 50 dieser kleinen Erdenmenschen zückten ihre Fotoapparate und ebenso viele applaudierten als die Kurvenpeiniger mit ihren Mördergeräten durchs Dorf performten! Absolutes Daumen hoch Erlebnis und unvergesslich!!
Danke.Ende. Goc.master

Dann gabs natürlich noch die Mörderanbrennerei von der Nachhut, trotz Regen bei der Abfahrt (Düsi in Schwauna) würde völlig krank auf der Autobahn bei leichtem bist mittleren Regen entschieden nach Dornbirn zu brausen. Ohne Regenhäutl Richtung Deutschland – respektive Tirol. Da Chosen auf der 750er Suzi wollt es wissen – 281 km/h – meiner einer hatte natürlich die Hosen schon bei 234 km/h voll und da Fisch hat sich seine Eier von den Kolbenringen der BMW kitzeln lassen. Alle drei waren wir sozusagen in einer Materialschlacht von 10 h und 600 km tätig. Die Hälfte der Kilometer haben wir wahrscheinlich im Adrenalinrausch auf dem Silvretta Hochalpenstrasse gemacht – solange es ned wirklich zu finster zum anbrennen war. Natürlich waren die restlichen Peiniger längst in der schärfsten Pizzeria von Dornbirn zur Hopfen-Relaxing Session. Den einzigen gemeinsamen Abend konnten wir nach der fetten Einschneiderei in eben dieser Pizzeria, beim legendärsten Gastgeber aller Zeiten mit einem Vollen ausklingenlassen. Seither ist uns vermutlich klar wer der geeignetste Freiheitskämpfer von Voralberg ist – scheinbar ist Österreich ohnehin ned überlebensfähig ohne Vorarlberg – na dann Prost! Die Auswahl war ned recht gross: 1. zuhören oder 2. prosten! Danke. Ende. Webmaster.

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