Onania bikae

Hr. F.G. aus Öberösterreich (genaue Adresse d. Red. bekannt)

„Sg. Dr. Wuzlab, ich beobachte in letzter Zeit immer häufiger, daß ich zusehends das Interesse an meiner eigentlich recht passablen und netten Freundin verliere. Ich denke nur noch an mein Motorrad und würde am liebsten immer auf meinem Bike sitzen und rumbrennen. Kaum sitz ich auf dem Bock, werde ich schärfer als ich es je bei meiner Holden werden könnte. Ich verstehs nicht – was ist los mit mir?“

Diagnose

Motorrad-Onanie (lat. Onania bikae, vlg. Sitzbankwichsen, trockene Motorrad-Selbstbefleckung)

Über die Krankheit

Bei dieser Erkrankung handelt es sich wohl um eine der bedrohlichsten und tückischsten Krankheiten für Biker – eine echte Bedrohung für den Fortbestand des Bikertums.
Die Krankheit befällt nur männliche Biker. Der Betroffene baut im Krankheitsfall eine überdurchschnittlich starke sexuelle Beziehung zu seinem Bike auf. Aus dieser Beziehung resultiert, daß er seine Triebe völlig auf die für Ihn „weiblichen Teile“ des Motorrads (Rundungen, Weichteile) fokussiert und so die Weitergabe seiner Gene zwecks Vergrößerung der Bikergesellschaft schlichtweg verweigert. Er gibt wenn überhaupt, nur Körperflüssigkeiten in seine Motorrad(unter)bekleidung ab.
Eine M.O.-Epedemie hätte wohl auf die Dauer einen bedrohlichen Rückgang der Biker zur Folge. Es ist daher immens wichtig, daß Biker bei sich selbst auf folgende Symptome achten:

  • Der Kranke zeigt wenig bis gar kein Interesse am weiblichen Geschlecht. Anbandelungsversuche durch Frauen werden üblicherweise in Schnaps oder Benzin ertränkt.
  • Der einzige Ort auf dem sich der Betroffene Sex mit einer Frau vorstellen kann ist auf der Sitzbank seines Motorrades (nur Reiterstellung).
  • Er spricht mit seinem Motrorad, streichelt es und würde es am liebsten ins Bett mitnehmen, obwohl er eigentlich nicht so recht weiß, was er dort damit machen soll.
  • Der Kranke würde sich auf der Stelle nach Kalifornien aufmachen, wenn er dort sein Motorrad heiraten könnte.
  • Er gerät in eigenartige für ihn selbst nicht erklärbare sexuelle Erregung, sobald er auf dem Sitz seines Motorrades Platz genommen hat.

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