It (never) rains in Newchurch – Tridays 2009

Donnerstag, 9. Juli 2009 |  Autor:

Sofort vormerken unter dem Motto – jetzt bin ich endlich auch mal dabei von 2.-4. July 2010 bei den Tridays 2010 in NewChurch (siehe Google Maps)

Genau so wie jeder andere Peiniger auf der Nordhalbkugel es 2009 auch gemacht hätte – zuwarten bis zur letzten Minute, ob es nicht doch auftrocknet. So natürlich auch der ehrenwerte Herr Barns, meine Lieblingssozia Moni und meine Wenigkeit – der regengeprüfte hOObsy! Natürlich hat die Abfahrtszeit mit 11:00 Uhr vormittags wieder nicht ganz gereicht und es wurde doch wieder 11:15 Uhr. An dieser Stelle Besten Dank an den Chizzler, der hat mir lobenswerter Weise das vergessene Regengwand geborgt und schade dass er pauken mußte, das hätt ihm sicher auch getaugt!
Nun 11:15 Uhr Abfahrt bei 10 Sonnenstrahlen und trockener Fahrbahn, was die ersten Kilometer bis kurz vor Bad Ischl ausgehalten hat. Dann gleich ein dicker Regenguß, aber echte lederne Biker halten durch – es waren schließlich nur 5 Minuten 😉
Die Route war danach durchzogen von nasser Fahrbahn und Spürnebel – wir steuerten unsere Eisen im Rohe-Eier-Modus über die Hochkönig Bundesstraße nach Saalfelden. Übrigens die Krönung am Hochkönig war ja die Baustelle, die unsere Mopeds so schön sandgestrahlt/verziert hatte. (siehe Barns-CBR unten)

Das war gleich erledigt: zur Tanke die Mopeds aufgefüllt; ab in die Waschbox, gefolgt von Lufttrocknung. Jetzt nahmen wir Kurs auf unser Quartier – kurz abgelenkt von der Stuntshow bei der Ortseinfahrt zu New Church – kam die Frage nach dem Weg.

Wer beim eigentlichen Ziel die Frage stellt ist bekanntlich schon da!

Jetzt muß es mal gesagt werden, der Regen war jetzt schon vergessen, die Sonne lacht bereits dezent durch die Gipfel und rein ins Vergnügen… Wer jemals bei einer Peiniger-Tour dabei war, weiß was jetzt kommt… der Abend lang, die Getränke viel, der Rausch intensiv und zu den lauwarmen Tönen der Markus Lindner Blues Band featuring Jucky C. aus New Orleans (zur Info – so gut und berühmt wie sich das anhört ist es nicht :o)
Die Peinigerdelegation hat sich eher an Alkbottle und blader, fetter, louder orientiert und eine klassische Themenverfehlung begangen!

… ein paar Impressionen der beiden Tage …

Day Two

Zunächst wurden die nächtlichen Gedächtnislücken in der Gruppe erörtert, dann meinerseits die Zusammensetzung der Himbeermarmelade analysiert – wonach der Herr Barns korrekt konterte: “ Des eigenartige an der Himbeermarmelade ist, dass es eine Erdbeermarmelade ist!“. Dann war also nichts mehr im Weg für einen guten Start in den Morgen und die geplanten Testrides! *yeah*

Nur einer fühlte sich nicht richtig wohl – leicht flauer Magen und das wenig-hoffnungsvolle Wetter der bevorstehenden Rückreise – Barns verzichtet kurzerhand auf die Tri-Rat-Rides und lässt lieber fahren … eine feine Aufnahme von Keven Carmichael auf seiner neuen Road folgt in Kürze hier …

Moni konnte sich nicht mehr zurückhalten und wollte doch sofort die Tiger testen, ich habe mich dann quasi geopfert – wäre da nicht so eine egoistische-piefke-ich-dräng-mich-jetzt-auf-hoobsys-bike Tussi gewesen – somit mußte eine Speed Triple zum Probeheizen her!  In Jeans mit einem 60er in einer aufgeschnürlten Gruppe zu testen hat ja nun wirklich nichts mit Probeheizen zu tun! Vernünftigerweise wurde in den Jeans gefahren, was ja um Hochhäuser gemütlicher ist, als extra ins Leder zu klettern. Es war ein Fehler! Nein, es gab keinen Sturz, aber einen „noch immer angeheiteten“ Tourguide, der seinen Spass an 60++ hatte und da kann der hOO nur 70% mitheizen, weil ja die scheiss Jeans so am Sattel rutschen – dennoch wurde die restliche Horde peinigermäßig und im Soziabetrieb vollstreckt. Geil wars – noch dazu da ja diese egoistische-… Tussi nun verloren gegangen ist in der Heizergruppe – das gibt noch mehr Befriedigung! Gleich in der nächsten Runde wurde die Tiger geschnappt – eine feine Langstreckenraket – doch diesmal war nix mit anheizen, der neue Tourguide hatte wohl am Freitag nicht ganz vollgetankt. *gg*

Schon war der Nachmittag vorüber und gegen 1700 Uhr trifft die Nachhut in Newchurch ein und Barns lässt auch schon ein kleines Präsent am Zimmer – ein paar Skaterschuhe 😉
Horst und Michi waren mit dem Bike gekommen, endlich ist die einzige Peiniger-Triumph im Lande.

Und zwei Tage später in meiner aktuellen Lekture klären sich die Rätsel  – wieso die „Itakker“ so Thruxton narrisch sind und – was ist da motorisch in so einem Ding drinnen? ;o)

[…]
Er nimmt mich mit nach draußen und zeigt mir seinen neusten Bock, auf dem er durch Europa geritten ist, ne Thruxton 900, ein Premiumerzeugnis aus dem Triumph—Stall. — Ein geiles Gefühl, Jase willig am Gas hängende Paralleltwin, auf 865 ccm aufgebohrt, poetisiert Kravy. — Auch ideal zur Überführung von Muschi auf längeren Strecken; 2-Kolben—Schwimmsattel, einstellbare Federbasis vorn und hinten; wennde jetz noch Aluminiumrahmen, Reifen mit gutem Grip und schwimmend gelagerte Bremsscheiben vorn dazunimmst, haste alles, was nötig is, damit jede urteilsfähige dicktittige junge Bauerntochter, die von ihrem armseligen Kaff die Schnauze voll hat, sich erst hinter dich auf n Bock setzt und anschließend überlegt, wie se sich erkenntlich zeigen kann!
[…]

Auszug aus „Dann lieber gleich Arbeiten“ von Irvine Welsh – S 225
Und auch noch eine kostenloses Service für Texterkennung entdeckt und verwendet – Danke Free OCR


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Thema: Biker Events, On Tour

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