Zwei Himmelhunde auf dem Weg nach Montenegro – Tour

Montag, 3. September 2007 |  Autor:

Tag Null – Vorabend.
Der planmäßige Start wird auf 8:00 Uhr MEZ gelegt und Zieleinlauf für Tag Eins wird die Fähre „Marco Polo“ in Rijeka 18:00 Uhr sein.
K-spice Full Loaded
Tag Eins (03.09.2007) – Anreise nach Rijeka, Fähre
Der Duft des Südens liegt in der Luft und der Fleiß auf Pfingsti’s Baustelle in den Knochen. Das Frühstück schmeckt – die Nervosität steigt – Moni ist aufgeregt. Die erste richtige Peinigung steht ihr bevor.
Der optimistische Zeitplan läßt uns noch eine kleine Kaffeepause vor der Abfahrt zu – um 08:30 Uhr geht es dann endgültig los zur Düse. Aufmerksamen Lesern wird das sonnenklar sein, eine KP-Performance beginnt natürlich nur dort. Vignette geklebt und aufgeht’s zum Kilometerfressen.
Auf der A1 Richtung Salzburg wird der Autobahnspeed optimiert, es war einfach unpackbar mit 160-170 zu performen, erst bei 120 sind die Verwirbelungen in der Birn weg! Und ehe ich mich versah, waren wir in Salzburg und auf der Tauernautobahn und das Problem Reisespeed gelöst – STAU!
Trotz vollgepackter Wuchtel und dem Zweierbetrieb wird vorsichtig durchgeschlängelt mit Vorbildwirkung für andere Eisenreiter. Waren diese vorher noch brav angestellt, konnten wir deren Verfolgung auf der „dritten“ Spur bemerken. Die Käfigkolonne verhält sich ausgesprochen fair und läßt uns passieren – wäre da nicht der verf*!&te Ungar (BMW 3 Coupe), der vermutlich einen Clown gefrühstückt hatte und uns bei einem guten 40er in die Bande drücken wollte. Meine Beherrschung reicht natürlich nicht und läßt den Stinkefinger ausfahren. Beherzte Fluchgebete werden den Hungaro-BMW wohl später bei 200 überschlagen lassen und in einer Schlucht verenden. Kurzer Prozess mit dem Stau, lässt uns die Tauernhochalpenstraße genießen. Der Katschberg wird nach kurzem Abstecher zur Autobahnmautstellen erst im zweiten Anlauf genommen. Maut gespart – nette Eindrücke gesammelt – und zurück gehts auf die Autobahn Richtung Slowenien.
Die perfekte Zeitplanung von Sozia Moni lässt hOObsy noch einen „bleden“ Abstecher ins Programm aufnehmen – 13:30 Uhr in Slowenien, da muss ein Stop in Bled am Bledsee drinnen sein. Harley’s und Moni in BledUnd siehe da, auch dort waren Tagestourer des Harley Treffens aus Faak/See zu erspähen. Ein paar Fotos zum aufwärmen und weiter gehts – die See ruft. Wieder gehts zügig südwärts, diesmal auf der slowenischen Bundesstrasse mit wenig Verkehr. Nach kurzer Gewöhnung an die vollgeladene Fuhre, konnte schon der erste Localhero auf einer Transalp ausgemacht werden. Nachdem wir aber keine große Mühe mit ihm haben, gebe wir ihm noch ein paar Jahre Schonzeit und werden ihn in 2-3 Jahren nochmal fordern kommen 😉
Ein paar Kurven später, wieder Kilometer fressen, t€uros für die Mautstellen verpulvern und mediteraner Schweiß im Leder – Rijeka, 17:15 Uhr – geschafft. Die Fähre steht bereit, nur die Tickets wollen noch gefunden werden – wo ist das verfluchte Jadrolinja Büro? Nach weitere halben Stunde waren diese aufgetrieben und wir treffen bei der Fähre auf zwei Motorradgruppen aus Frankreich und Litauen. Blick in den Hafen - RijekaAch ja, die schwer motorisierten Litauer waren uns bereits auf der Tauernautobahn im Stau gefolgt, netter Zufall! Um 18:10 Uhr geht die Verladung – Motorräder zuerst, was unserem überdimensionalen Hungergefühl entgegenkommt und ein grinsen aus den Helmen lockte. Unser Plan lautete: verzurren, Zimmer beziehen, flanier Gewand, einwerfen – flott; Bei Punkt zwei hatten wir aber ein Problem, der Ansturm auf die Rezeption lässt hoobsy nochmals 30min in der Warteschlange büßen. Moni bewacht inzwischen das Gepäck mit einer mitgenommenen Mine. Kaum wurde der Schlüssel übergeben konnten wir mit Lichtgeschwindigkeit Punkt „flanier Gewand“ hinter uns bringen und einwerfen. Zufrieden können wir dann zu den Schlafgemächter wandeln. Kurz vor dem Einschlafen noch das Gewebeband gezückt und die klapprige Tür geflickt.

Tag Zwei (04.09.2007) – 06:00 Uhr Fähre: Split, Hvar, Korcula, Dubrovnik.
Blick auf unbekannte Stadt von Fähre Split geht an mir vorbei, gerade mal das linke Auge hat es wahrgenommen. Moni hat nicht so tief geschlafen, daher kann sie mein Kurzzeitgedächtnis unterstützen. Dieser Tag wird dann eher zum Ausspannen, da wir noch bis 16:00 Uhr an Bord sein werden. Zwischen durch ein paar Blicke vom Deck – wolkig und windig – einige Inseln angelaufen, die uns vom Segeln bereits bekannt waren. In Hvar verlassen uns die werten Bikerfreunde aus Litauen. Irgendwie war die Fähre dann doch anstrengend und das Freudige Ziel „Dubrovnik“ in sehnsüchtiger Erwartung. Der ordentliche hOObsy hatte mitunter den kompliziertesten Auscheckvorgang von den 1000 Personen eingeleitet – er wollte keine Nachrede und das Frühstück bezahlen. Asslzimmer auf der FähreDie Rezeption wollte aber kein Geld und auch nicht englisch sprechen – nach hartnäckigen 20min Versuchen ließ der sichtlich genervt Herr R. (Rezeption) ein Wort von Tickets aus. Da klingelt es dann, bei den Tickets fürs Zimmer, haben wir ja noch zwei Tickets bekommen… Gefunden und siehe da – Frühstück Bons für zwei. ;o)
Pünktlich in Dubrovnik gelandet, die K-spice angeworfen und in dem Moment wo der hintere gummi die Laderampe verlässt haben wir auch schon ein Zimmer. Es stehen Zig Leute mit „Sobe“ am Rand. An der Ausfahrt hatten wir sogar noch einen Aufpasser vom späteren Herbergsvater bekommen, damit uns kein anderer Abwirbt. Das Quartier ist dann auch in Ordnung und für 25 €ier je Person und Garage für die werte K. Dann Duschen und sofort Orangeade und Hauswein verkosten. Schließlich noch eine kurze Rundfahrt mit dem Bike in der berühmten Stadt – Fahrtmodus wurde sofort von den Einheimischen Bikern abgeschaut. Parken auf dem Gesteig direkt im Zentrum – sehr fein. Das Wahrzeichen, die berühmte Altstadt – auch Starigrad genannt, wurde gleich mit der Kamera bewandert. Die Altstadt muss man mal gesehen haben, zum einkaufen allerdings etwas hochpreisig und ebenso für Speis und Trank. Während Moni die vergessene Zahnpaste nachkauft, trifft der hOObsy die bikertruppe aus Litauen wieder. So ein Zufall, die werden wohl die Inseln und Küstenstrasse performt haben – gute Idee, kann man empfehlen, da sich der Fährentag sehr zaht. Zurück zum Quartier, Moped garagiert und dann wurde noch in den Hafen geschaut, denn dort gibts die leckersten Fressereien für faire Preise. Frisch und gut bleibt uns nachhaltig in Erinnerung.
Souvenir Schild mit SteinmauerAltstadt Dubrovnik am Abend - HauptpromenadeFiat Balilla - HochzeitsautoFestung in düsterer Abendstimmung - DubrovnikEin typisches GasserlSonnenuntergangBlick auf die Altstadt von oben

Tag Drei (05.09.2007) – Dubrovnik beschnuppern
Erfreuliches Aufwachen – gut geschlafen trotz steinerer Kopfpolster. Vermutlich lässt das gute Abendessen immer noch seinen Charme spielen. An diesem Tag blieb übgrigens die K-spice komplett garagiert.
Frühstück gegen 10:00 Uhr und auf gehts mit der Kamera bewaffnet durch die typischen engen Gassen über unzählige Stufen den hangseitigen Ortsteil hinauf – bis zum touristisch empfohlenen Aussichtsweg. Gute Motive haben wir gefunden, obwohl wir auf dem halben Weg umgedreht haben. Aus der Orteil um die Altstadt lässt sich gut erkunden. Vorbei an der Universität und dem amerik. College lässt uns an eine Modeschau denken – die Haute Couture wird tatsächlich getragen, vermutlich von den „Söhnen&Töchtern“ Kroatiens. Es ist bereits Nachmittag und irgendwie muß schon wieder ans einwerfen gedacht werden, daher gehen wir zurück in Richtung großen Hafen (ca. 2km von Altstadt entfernt). Unterwegs wieder eine unserer zahlreichen Kaffeepausen – lecker Espresso! Kurz frisch machen, Hauswein ein zweites Mal kosten und ein Restaurantbesuch in einem Hafenrestaurant – noch bessere Kost als am Vorabend – wunderbar.

Tag Vier (06.09.2007) – Budva, Montenegro … to be continued….

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Thema: Mörderattacken

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