Pannonia Ring 2006

Mittwoch, 20. September 2006 |  Autor: masterofdesaster

Mark, Chizzler, Joe, Hias, Morli
Am 19. September war es endlich wieder soweit. Die jährliche Performance am Pannonia Ring stand bevor. Heuer zum ersten Mal ein Gemeinschaftsprojekt mit Leuten vom MRC Slyders und ein paar Grünschnäbeln ohne Ringerfahrungvon hinten.
Anreise war am Vortag bei sehr schlechtem Wetter, soll heißen es regnete zu Hause in Strömen. In solchen Fällen empfiehlt es sich auf der Web Cam am Pannonia Ring nachzusehen, wie´s wirklich da unten zur Zeit ausschaut. Nach dem Eintreffen beim Motel wurde erst mal ordentlich gefuttert. Ein paar Biere nach der langen Fahrt (ca. 3,5 h von Roitham) tun der Seele und dem Körper auch gut und bereiten beides richtig auf den nächsten Tag vor.
Voll motiviert gings dann am Morgen weiter zum Ring. Wir begaben uns zur kurzen obligatorischen Begrüßung undGruppe Instruktion von Mike Wohner in der Boxenstraße und dann hieß es nix wie rein in die Kluft und raus auf die Strecke. Schon nach nur 20 Minuten wurden wir wieder von der Piste beordert – Streckensperre auf Grund eines bösen Sturzes. Im Fahrerlager wieder angekommen, war es schwierig den Helm auf Grund des breiten Grinsens wieder abzunehmen. Feinstes Wetter – griffiger Aspahlt – volle Motivation.

Suzuki RaptorLeider verging uns das Lachen ganz schnell, als der FetzenLKW ankam und uns die Cagiva Raptor von Joe vor die Füße schmiss. Wie sich herausstellte, hatte Joe nach den ersten Runden gleich eine bösen Hisider. Die Maschine war Schrott. Tank eingebogen, beide Acrapovicer zerbröselt, Front abgerissen, Heck abgerissen, Kühler verbogen,…. Aber noch viel schlimmer – von Joe fehlte jede Spur. Erster Anlauf war die Rot Kreuz Station. Da lag er dann auch. Was anfänglich gar nicht so schlimm aussah, entpuppte sich als Beckenbruch, Sehneneinriß im Finger, Hahrriß im Schlüsselbein und einer Menge blauer Flecken.

ChizzlerAuch Chizzler war nicht untätig gewesen. Verwechslungen mit einem Schaufelbagger kommen da schon einem in den Sinn, wenn man die Erdaushebungen und Erdtransporte sah die Chizzler mit seiner CBR vollführte. Nichts desto trotz ließen wir uns nicht demotivieren. Chizzlers Hobel wurde wieder auf Vordermann gebracht. (Ersatzteilshop am Ring ist nicht von schlechten Eltern), neue Reifen aufgezogen, und schon brannte der Chizzler eine neue persönliche Bestzeit in den Asphalt.

Der Nachmittag war durchwachsen von permanenten Streckensperren auf Grund relativ zahlreicher Unfälle und Stürze. Hab so was selten erlebt, war dementsprechend demotivierend. Wir haben dann am späten Nachmittag unsere Zelte Markabgebrochen und uns auf den Weg zum Motel gemacht. Immer noch hofften wir, dass Joe transportfähig wäre (Diagnose wurde erst Tage später in einem österreichischen Krankenhaus gestellt) und wir ihn wieder mitnehmen könnten. Leider vergebens. Er wurde erst Tage später überstellt.

So war auch die Stimmung am Abend leicht getrübt. Wie besserten unser Gemüht mit ein paar Bieren auf, und so hob sich zum Schluß doch noch die Stimmung über den ansonsten erfolgreichen Tag am Ring.

Tags »   , «

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Mörderattacken

Diesen Beitrag kommentieren.

Kommentar abgeben