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Suzuki Racing Days 2005 Pannonia-Ring

Mittwoch, 11. Mai 2005 | Autor:

Ziel der Reise war der Pannoniaring, wo die Reifen auf den Aussenrillen zu Wutzerl verarbeitet wurden …

Tour[ists]:

Chizzler | hOObsy | Mark | Max

   
Mi 11/05/05

Klappe die Erste: Anreise

Do 12/05/05

Klappe die Zweite: Ringfahren und Heimreise

Endlich war es so weit, die 4 Protagonisten Hoobsy, Max, Mark und Chizzler waren drauf und dran in Richtung Pannonien zu stechen. Nach anfänglicher Verzögerung, wegen Unkenntnis in Sachen „Fixieren eines Motorrades auf Hänger“, wurde in Lindach noch schnell kräftig auf- voll- nachgetankt. Mit jeweils 2 Eisen pro Anhänger bewegten wir uns bis Sarvar, wo wir die Nacht verbrachten. Vorher wurden die Eisen samt Hänger noch mit einer fetten Kette gesichert (Ankerkette d. Bismarck?). Hatte zumindest fürs Auge eine abschreckende Wirkung. Die obligatorische Fresserei durfte natürlich auch nicht fehlen!

Am nächsten Morgen schlossen wir Bekanntschaft mit Gixxer Mike (CreazyBoy) aus Kärnten, der den gesamten Tagesablauf mit uns verbringen sollte. Am Pannonia-Ring angekommen, sichteten wir sogleich eine Armada an unidentifizierbaren Mörderhobeln, aufgebockt mit Reifenwärmern verziert. Sogleich ging’s ans Abladen und Klärung der Formalitäten. Bei den zur Auswahl stehenden Könnerstufen gaben wir der Fortgeschrittenen den Vorzug. Anfänger wär unser unwürdig gewesen. Als Tuningmaßnahme wurden die Rückspiegel chirurgisch entfernt und der Blutdruck auf ca. 2 Bar abgesenkt. Bestritten wurden 2 Sessions am Vormittag und eine am Nachmittag á 30 Minuten. Wir brachten es auf ca. 10 Runden bei 5 km Länge. Der Kurs wurde rechts gefahren, zack in der 1. richtigen Kurve schon am Knie „Wia leicht des geht“. Ziel erreicht. Danke. Ende. Dem Knieschleifer trug’s die Humusschicht ab. Sehr forsch kam mir das Hinterrad, als ich nach einer leichteren Links voll durchziehen wollte, ebenfalls das Fahrwerk das hi und vo gleichzeitig tief einfederte. Echt brutal ist das Anbremsen nach Start/Ziel. Da nimmt’s die Bremse richtig her, oder wenn eine 1000er vorbeibrennt, daß glaubst du stehst, obwohl jenseits der 2 Kilo auf der Uhr. Mußte stark wimmern als meine Kollegen mit den Einspritzern (6er F Sport) das Gas aufrissen, da half nichtmal bessere Beschleunigung am Kurvenausgang! Nach der Mittagspause in Session 3 erwischte mich kurz vor Schluß ein Streifschuß, schon ein Stück nach Kurvenausgang. Den hab ich vorher schon irgendwann herbrennt, schoß es mir! Blinker ab, und ein Eck am Lufteinlaß. Naja, Gott sei Dank hat er sich nicht bei meinem Lenker eingehängt. Da wären wir sicher beide, wie der Stier vorm Torero, zu Boden gegangen. Alles in allem war’s eine Wahnsinns Er-Fahrung. Anschließend ging’s ab nach Hause, wenn da nicht des öfteren die Spanngurte gerissen wären, die mich veranlassten einen 10m langen LKW-Spanngurt an der Tanke zu kaufen.

Danke. Ende. Chizzler

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