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Moto-Gp am Sachsenring 25. -27.07.2003

Freitag, 25. Juli 2003 | Autor:

Um sich fahrerisch noch ein paar Tricks vom Doctor und Co. abzuschauen peinigten diverse Peiniger mit Leihbus und Höllentempo nach Deutschland!

Dort am Donnerstag Abend angekommen wurden am Campingplatz neben tausenden verrückten Eisenreitern die Zelte aufgeschlagen und danach sofort das GoGo-Zelt aufgesucht! Fette Hutzn auf schweißnassen Frauenkörpern! Top-Einstand!
Nach dem Einwurf unzähliger Biere und anderer alkoholischer Mischungen wurden die heimischen Zelte aufgesucht, um schlaflos in denselben die Nacht zu verbringen. Unzählige Burnouts diverser Begrenzerjunkies und schießende Spezialmotoren ließen die Augen bis zum Morgen offen bleiben.

Am Freitag wurden sämtliche freie Trainings aller Klassen euphorisch begutachtet! Der Sound der 1000er Geräte ließ uns sämtliche Haare zu Berge stehen! Unglaublich fette Performance! Der Tagesabschluß fand ohne Hutzn statt, da wir uns am Vortag bereits sattgesehen hatten. Vor einem Discoturm mit ca.1 Million Watt und fettem Bass wurde mit Rammstein und anderen Bikerliedern vor tausenden Menschen ordentlich performt. Am Samstag wurden wiederum die kranken Racer beobachtet, die beim Fahren sicherlich das Hirn ausgeschaltet hatten, um so mörder anzubrennen! Nur geil! Nun konnten die Peiniger wieder ein paar nackte Brüste ertragen und auch diese waren nur geil! Der Fisch fotografierte, bis der Akku leer war. Im Freien fand eine gigantische Party statt und so mischten sich die Peiniger unters Volk, um eine Caipirinha Session zu starten.

Der Renntag war nach schlafloser Nacht gekommen und Gog.master, Max und Winki legten ihre Vale-Bekleidung an, um anschließend mit den neutralen Peinigern wie Mex, Fisch und dem Nichtpeiniger Hans auf die Tribüne zupilgern. Top Wetter und Top Kulisse mit hunderttausenden Zweiradfreaks! 125er und 250er waren schnell absolviert und so stand der Jahreshöhepunkt am Programm! Moto-GP live!! Unglaublicher Speed, unglaubliche Schräglagen und abspritzverdächtiger Sound! Sobrannte der Gibernau nach langem Kampf den Rossi in der letzten Kurve her und siegte! Jedem Motorsportler zu empfehlen! Die Heimreise im Peiniger T4 wurde nach Stau und Regenfahrt ohne Vorkommnisse in Niederthalheim beendet und seitdem ist die Ehrfurcht grenzenlos.

Nachträglich betrachtet hat uns der Absprung vom Edwards von der 200 km/h schnellen und brennenden Aprillia am meisten beindruckt! Grundsätzlich sans alle fast solche Anbrenner wie die Peiniger!
Danke. Ende. Gog.Master.

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Chillout

Freitag, 18. Juli 2003 | Autor:

Mariazell – Erlaufsee | Mördersommer Mörderhitze

Auf unserer Standard-Maria-Zeller Runde suchten wir nach Abkühlung und Hygiene für unser verschwitzen, in die Lederkombi einigesudelten Luxuskörper. Am Rande von Mariazell fanden wir die wohltuende Erfrischung im Erlaufsee. Schon fast zu Hause bot sich am Marktplatz von Weyer ein Anblick des Grauens. Dazu später noch mehr…

Tour[ists]:

Barns | Chosen | Goggi | Mark

   
Sa 18/07/03 Schwanenstadt – Ziehberg – Hengstpass – Wildalpen – Mariazell – Erlaufsee – Weyer – Steinbach/Steyr (ca. 400km)

Im gewohnten Herbrenner-Modus ging es von der Shell-Tankstelle (Düsi) los Richtung Gschwandt, Steinbach/Ziehberg und Micheldorf. Einbiegen in die B138 – Kolonnen von Bürgerkäfigen und LKWs wurden gnadenlos hergebrannt. Danach kaum noch Verkehr über den Hengstpass, die wenigen Sonntagseisenreiter wurden locker geschnupft. „Tschick-Pause“ nach der langen Baustelle kurz vor Altenmarkt, aber immer noch kein Gog.Master in Sicht (Barns: „i moan der hot sei Fireblade gschuatert und trogst üba die Baustelle, dass jo ned z’staubig wird“)

Da auch diese Hürde überwunden wurde, vollstreckten wir die folgenden schnellen Kurven mit ca. 160 km/h in mörder Schräglage. Nach einer ausgiebigen Schnitzelpartie in den Wildalpen (Gasthaus Kaiserwirt, dort kann eine Grillplatte für 2 Personen schon mal vier ausgemergelten Kurvenpeiniger Parole bieten) und circa 33 °C im Schatten sammelten sich schon diverse ausgedünstete Körperflüssigkeiten im Schritt der Lederkombi. Aber für Buße tun und Sünden beichten für die zahlreichen vernichteten Bürgerkäfige und Zweiradartisten war in Mariazell keine Zeit. Endlich am Erlaufsee angekommen – Station am Froschmannstützpunkt. Leider keine guten hutzntechnischen Aussichten. Nun konnten wir unser geschundenen Luxuskörper und die vom Gummiabrieb schwarzgewordene Seele mit einer rituellen Waschung reinigen. Unser streng atheistischer Franzi fand nach erstmaliger Verweigerung gefallen daran und machte einen regelrechten Jungbrunnenkult daraus. Mit einem fünf Jahre jüngeren Selbstgefühl ging es weiter über Göstling nach Weyer mit circa 150 km/h Schnitt, wo die Standard-Kaffee-Schober-Pause anstand.

Bis dahin war es eine mörderschnelle Partie ohne „Kiwarei“. Aber dann das Grauen am Weyer-Marktplatz. Keine freie Parkplatzlücke, alles zugeparkt mit Polizisten-Käfigen, Ansammlungen von Uniformierten und sogar ein Hubschrauber am Horizont. Was war geschehen, haben wir soviel verbrochen, haben die uns hier in Weyer aufgelauert? Beim Kaffeeklatsch wurden wir von Weyer-Hutzn aufgeklärt, dass sich in den Wäldern rund um Weyer angeblich der Vergewaltiger von Saalfelden versteckt hält. Mit der Gewissheit, dass alle Uniformierten aus dem Raum OÖ und NÖ in Weyer stationiert sind, zog Mark noch einen astreinen Wheelie an zehn geparkten Polizeiautos vorbei, ehe wir im Herbrennmodus das Weite suchten. Danke.Ende.Barns.

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