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Kurvenpeiniger Performance 2003 – Italien

Donnerstag, 29. Mai 2003 | Autor:

Hergebrannte Straßenlänge ca. 2500 km! Plus 2 Tage Aufenthalt in Limone am Gardasee.

Tour[ists]:

Bernd | Fisch | hOObsy | Chosen | Winki | Barns | Mex | Roland | Gog.Master | Max

   
Do 29/05/03

Schwanenstadt – Bad Ischl – Radstädter Tauern – Millstatt – /SLO/ – Vrsic – Predil – /ITA/ – Innichen – Passo Falzarego – Madonna di Campiglio – Passo Tre Croce – Lago de Iseo – Lago de Idro – Lago di Garda (Gardasee) – Stilfser Joch – Meran – Jaufenpass – Timmelsjoch – Kühtai – Innsbruck – Schwaz – Dientner-Sattel – Lammertal – Pass Gschütt – Weißenbachtal – „Eissalon“

Do 05/06/03

Pfinsti mußte nach dem ersten Tag zu seiner Sozia zurück und der Chosen inklusive Bernd verabschiedeten sich wegen nachlassender Performance am Morgen des dritten Tages!

Ablauf der Urlaubsperformance 2003

Am 1.Tag nach Abfahrt bei der Omv in Schwauna kam es nach absolviertem Photoshooting in Bad Ischl bereits am Radstädter Tauern zu einer völlig kranken Herbrennerei. Alle Peiniger gaben ihr Bestes und somit wurden sämtliche fremde Eisenreiter und andere unwichtige Verkehrsteilnehmer in Grund und Boden gefahren. Wobei hier auch der Chosen inkl.Bernd noch ordentlich performten. Jetzt gings über die Nockalmstraße nach Millstatt zur bereits gebuchten Unterkunft mit leicht verwirrtem Kellner. Fett gefressen wurde direkt am See in einem Restaurant mit einem ebenfalls geschädigten Kellner der dem GogMaster seine Heidelbeerschnitte vor dem Kauf nicht zeigen wollte! Als der Bernd mit seinem Moby Dick Teller und der Chosen mit seinen Kärntner Nudeln, die bestenfalls als Vorspeise reichten, fertig waren, wurden ordentliche Benzingespräche geführt. Nach einem einheimischen Geheimtipp wurden in der einzigen völlig verfickten Bar des Ortes, unter Anwesenheit anderer merkwürdiger Erdenmenschen, die ersten ordentlichen Rumgetränke und massenweise Bier vernichtet.

Am 2.Tag gings nach Slowenien. Der hOObsy CBR ist es beim Peinigen vom Vrsic und Predil ordentlich gekommen (Kühlwasserejakulation). Aber auch der Barns hätte vor lauter Euphorie über die geile Strecke fastabgespritzt. Ziel des Tages war Innichen bei den Hinichen. Ein hübscher Ort – Top Unterkunft mit Peiniger’s Favourite Bar – ordenlicher Havana Club Kultur, minus 40% bei Essensrechnungslegung!!! Somit wurde nach fett-PIZZA-fressen ein Voller ausgefasst und der Tag nach Schlüsselversteckspielen in unserer Hotelbar um ca. 0400 (sprich nullvierhundert) beendet.

Voller Tatendrang gings am 3.Tag bei teilweise nasser Strecke quer durch die Dolomiten. Nachdem hunderte Eisenreiter am Passo Falzarego unsere Peiniger und Vollstreckergeräte mit Ehrfurcht betrachteten gings in einem dem Regen angepassten Tempo weiter. Der hOObsy wollte sich natürlich wieder herausprofilieren, musste jedoch nachdem wir ihm seine Maschine wieder aufgestellt hatten, feststellen, das dies ein Fehler war. Unverletzt und ohne Spiegel und Blinker konnte die Fahrt fortgesetzt werden. In Madonna di Campiglio angekommen gingen wir zu unserem „Käse geht auf di Hause“-Stammlokal, das wir bereits vom Peiniger Urlaub 2001 kannten. Das Bestellen des Einwurfs war wegen der italienischen Karte die reinste Lotterie und der Max und der Mex bekamen somit eine Speckjause serviert. Hatten aber geglaubt ein Schnitzel mit Pilzsauce bestellt zu haben. Ein paar Viertel Wein und einige Bier im Hotel machten dies aber schnell vergessen!

Am 4.Tag gings bei Top-Wetter über den Passo Tre Croce, die Seen Lago de Iseo und Lago de Idro, Richtung Gardasee. Die Hitze, unser unglaublicher Fahrstil und die unzähligen Kreisverkehrsrunden (Max verlor kurz die Orientierung), setzten uns ordentlich zu und so erreichten wir völlig erschöpft Limone. Zumindest hutzntechnisch waren die unnötigen Umwege durch diverse Fast-Fussgeher-Zonen ein Erfolg. Bella Italia!!! Dort angekommen checkten die Peiniger im Hotel Augusta für 2 Nächte ein, nachdem die Hutzn der Chefin ebenfalls als vielversprechend eingestuft wurden. Geiles Hotel, gutes Futter, Top-Swimmigpool. Genau nach dem Motto vom Barns: schnell, viel und billig. So wurde also das ultimative Herbrennwerkzeug gesichert und dem Olivengarten des Hauses übergeben. Ab jetzt wurde relaxt! Der Pool und die Küche des Hauses wurden erstmals angetestet und schon hatten wir wieder einen Leichten sitzen. Dieser wurde an der Promenade und in den Bars mit Bier, Lambrusco und peinigergerechten Rummischungen zu einem Vollen ausgebaut.

Nach stürmischer Nacht erstrahlte die Sonne bereits beim Einwurf des Frühstücks und so tauschten wir unsere Racingstiefel gegen Badelatschen und machten Limone mit einer Speedbootfahrt und eingehender Hutzenbetrachtung unsicher! Hoobsy, Barns und Fisch sind also Boot gefahren während Roland, Mex, GogMaster und der Max hauptsächlich italienische Frauenkörper begutachteten. Am heimischen Pool wurde anschließend wieder ordentlich performt. Massenweise Bier und auch einige Rumgetränke wurden vernichtet. Die Aufmerksamkeit der anderen Gäste zogen hOObsy und Barns mit feucht fröhlichen Kleinkindwasserspielen auf sich. Die anderen Peiniger erfreuten sich am Anblick der „jeden Moment können sie aus dem rosa Bikini hüpfen“ wohlproportionierten Traumhutzen unserer Chefin. Nachdem diese mit dem Wasserball fertig war und es den Peinigern bereits Einen (Leichten bis teilweise Vollen) aufgezogen hatte, wurde die Poolsession beendet und nach Körperpflege wiederum das limonische Zentrum angesteuert, um fett zu fressen und den Spiegel bis zur Nachtruhe zu halten.

Am 6.Tag stand die Peinigung nach Meran am Programm. Zum zweiten Mal wurde am Tre Croce ordentlich Gummi gelassen bevor wir es unsam Stilfser Joch ordentlich besorgten! Der Gog.master fuhr auf italienischer Seite einen Topspeed von unglaublichen 250 kmh bevor die winterliche Anhöhe erreicht wurde und nach Photoshooting der Abstieg begann. Am Boden angekommen gings entlang von Weinbaugebieten in Peinigermanier in den Pool unseres Hotels, wo die ersten Hülsen geöffnet wurden und die etwas älteren Gäste der Pension Schönblick erschrocken zusammenzuckten. Die Selbstbedienung am Kühlschrank nach dem checken einer Getränkekarte war bei unserem Bierverbrauch eine große Hilfe. Eingeworfen wurde im „Ruster Biergarten“ nebenan. Das Futter hatte Top Qualität und ist jedem Eisenreiter zu empfehlen! Nach einstündigem Fußmarsch (der Max wollte schon wieder umdrehen) saßen wir in in der Meraner Altstadt und schlürften genussvoll unsere Longdrinks. Nach Taxiheimfahrt wurde noch unser SB-Kühlschrank erleichtert.

Der 7.Tag hatte es voll in sich! Der Fisch im Schafspelz hatte vor einer Wursthütte mitten in einer Kehre des Jaufenpasses seinen großen Auftritt. Sämtliche andere Zweiradakrobaten inklusive der Speckverkäufer sprangen zur Seite, als sich unser Joe mit Höllentempo und herausgequollenen Augen nach einem misslungenen Bremsmanöver der Imbissbude mit blockierenden Vorderreifen (!!!) gefährlich näherte! Top-Peiniger-Performance! Jetzt gings Richtung Sterzing und wiederzurück (weil’s anbrennen so lustig war) zum Timmelsjoch. Beim Abstieg fühlte sich der Max kurzfristig vom hOObsy Crash inspiriert und legte seine 6er Sport Honda kurz vor Hochgurgl ehrführtig nieder! Da am trockenen Belag kein Fehler festzustellen war, auch ein Fahrfehler wurde ausgeschlossen, musste eine imaginäre Kuhflade herhalten! Aber unverletzt wurde einfach drauf gschissn und das Kühtai hergebrannt. Innsbruck ließen wir bei sengender Hitze hinter uns und bezogen in Schwaz Quartier. Der Wirt des Kellergewölbes war nach unserem kranken Einwurfs einer mit Liebe zubereiteten Ripperl nicht mehr gut auf uns zusprechen! Nachdem dieser behauptete, wir würden die Portion nicht peinigen können, sagte ihm der verfressene Barns: „I bin froh das i Zmittag was gessn hab!“ Ein Schock fürs Leben und seit unserem Besuch ist der Ripperlkoch höchst suizidgefährdet!

Am 8. und letzten Tag wurden über den Dientner-Sattel, Lammertal, Pass Gschütt und besonders auf unserer Hausstrecke, dem Weißenbachtal, die letzten Gummireste verfeuert. In Schwauna angekommen wurde kurz vor dem Eissalon gepost und mit Würde ein Eiskaffee eingenommen. Dieser war nach unserer kranken Eisenreiterei wohl verdient!

Danke.Ende. GogMaster

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